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Rösler setzt auf neue Technologien

Energiespeicher sollen Versorgungssicherheit garantieren

Für die Umsetzung der Energiewende setzt Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) insbesondere auf die Entwicklung von Technologien zur Energiespeicherung.


Von Florian Lieb

"Nur mithilfe von technologischen Fortschritten werden wir eine nachhaltige und bezahlbare Energieversorgung mit hoher Versorgungssicherheit sicherstellen können", sagte Rösler am Donnerstag bei einem Rundgang durch den Stuttgarter Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Gerade mit Blick auf den notwendigen Ausgleich der schwankenden Netzeinspeisung aus Solar- und Windenergieanlagen komme den Energiespeichern eine wichtige Rolle zu, sagte der Minister. Sein Ressort hat 2011 gemeinsam mit dem Umwelt- und dem Forschungsministerium die Förderinitiative "Energiespeicher" gestartet und dafür Fördermittel bis zu 200 Millionen Euro bereitgestellt.

"Wir brauchen gerade in der industriellen Nutzung noch mehr Energiespeicherfähigkeit", forderte Rösler. Seit 2007 hat das Bundeswirtschaftsministerium die Forschungsaktivitäten des DLR in Stuttgart zur Energiespeicherung mit rund 30 Millionen Euro unterstützt.

Die DLR-Forscher in der baden-württembergischen Landeshauptstadt entwickeln auf diesem Gebiet neuartige Batterien sowie Wärmespeicher und arbeiten an Herstellungsverfahren von Wasserstoff und alternativen Brennstoffen. "Die neuen Technologien, die wir jetzt entwickeln, brauchen noch etwas Zeit", sagte der Abteilungsleiter der Elektrochemischen Energietechnik, Kaspar Andreas Friedrich, dem Minister bei dessen Visite.

Auch der DLR-Vorstandvorsitzende Johann-Dietrich Wörner gab zu bedenken: "Die nachhaltige Energieversorgung ist ein langfristiges Projekt, wenn nicht ein Generationenprojekt."

Während seines Besuchs der DLR-Anlagen in Stuttgart informierte sich der Bundesminister über einige der Forschungsarbeiten. So verfolgte er am Institut für Verbrennungstechnik, wie mit Lasermesstechniken versucht wird, Flammenstrukturen zu analysieren. Ziel ist, eine effizientere und schadstoffärmere Verbrennung zu erreichen.

Ebenfalls nach Effizienz streben die Forscher am Institut für Technische Thermodynamik in ihren Forschungen mit Lithium-Ionen-Batterien und Wasserelektrolyse. Hier wurde Rösler auch ein alkalischer Wasserelektrolyse-Tester gezeigt.

(dapd )


 


 

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