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Roland Berger

Partner schmettern geplante Übernahme durch Deloitte ab

Die Consulting-Unternehmen Deloitte und Roland Berger hatten kürzlich Gespräche einer möglichen weltweiten Fusion öffentlich bestätigt. Inzwischen ist die geplante Fusion vom Tisch. Die Partner von Roland Berger sprachen sich laut eines Berichts des Handelsblatts am Wochenende gegen das Übernahmeangebot von Deloitte aus.

 Roland Berger ist insbesondere in den deutschsprachigen Ländern des Euro-Raums und Frankreich ein bedeutender Player, während Deloitte eines der führenden Consulting-Unternehmen der Branche weltweit ist. 

Roland Berger bleibt unabhängig

Bei Deloitte ist man trotz der beendeten Übernahmegespräche nach eigenen Angaben weiterhin überzeugt, dass eine Zusammenführung der komplementären Tätigkeitsfelder, Partner und Mitarbeiter beider Unternehmen unter dem Dach zu zusätzlichen, gemeinsamen Markt- und Wachstumschancen geführt hätte. In Frankfurt am Main entschied man sich jedoch am Wochenende in der Mehrzahl gegen die Offerte und für die eigene Unabhängigkeit.

Bei Deloitte versucht man derweil die Wogen zu glätten: eine reine Akquisition sei von Anfang an nicht Gegenstand der Verhandlungen gewesen. Zwar hätte Roland Berger womöglich in mehreren europäischen Ländern die Führung übernommen, ob die ebenbürtige Partnerschaft allerdings dauerhaft Bestand gehabt hätte, bezweifelten viele beim deutschstämmigen Consulting-Unternhemen. Die Roland Berger-Führung hatte die Partner zudem erst sehr spät über die Fusionspläne informiert - als sie öffentlich bekannt wurden, fühlten sich viele brüskiert.

(Redaktion)


 


 

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