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Siemens

Russland statt Frankreich?

Laut französischen Presseberichten erwägt Siemens einen Ausstieg aus der Areva-Kernkraftwerksparte NP. Die Erlanger halten zur Zeit 34 Prozent am französischen Energieunternehmen.

Für die Siemens-Anteile gibt es offenbar mehrere Interessenten. So haben der Eisenbahnbauer Alstrom SA und der Öl-Multi Total SA bereits Interesse an einer Übernahme von Areva NP bekundet. Denkbar ist aber auch ein Rückkauf der Anteile durch den Mutterkonzern Areva.

In Frankreich schlug diese Meldung ein wie eine Bombe. Staatspräsident Nicolas Sarkozy hatte bereits 2007 einen Anlauf unternommen, den Atomtechnikkonzern Areva von der Siemens AG loszueisen. Er wollte damit einen „Weltchampion der Kernernegie" aus der Taufe heben. Zum damaligen Zeitpunkt durchquerte Bundeskanzlerin Angela Merkel seine Pläne, doch nun scheint die Tür weit geöffnet.

Areva ist in Franken insbesondere als Sponsor auf der Brust der Fußballer des 1. FC Nürnberg bekannt. Auf Nachfrage war bei Siemens in Erlangen kein Kommentar zu erfahren.Es wird aber spekuliert, dass Siemens stattdessen den Einstieg in ein russisches Kernenergieunternehmen erwäge. Darüber soll am Montag erstmals diskutiert werden.

(Redaktion)


 


 

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