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Stillgelegtes Kernkraftwerk

RWE Power baut stillgelegtes AKW in Lingen ab

Das seit 1977 stillgelegte Kernkraftwerk "Lingen I" soll abgebaut werden. Einen entsprechenden Antrag hat die KWL GmbH, eine Tochter der RWE Power, am Montag beim Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz eingereicht.

1977 wurde das Kernkraftwerk Lingen nach rund zehnjähriger Betriebsdauer abgeschaltet und ist seit 1988 im sogenannten "sicheren Einschluss". Anders als beispielsweise beim AKW Stade, baute man das Kernkraftwerk nicht unmittelbar ab, sondern sicherte die Anlage, um sie zu einem späteren Zeitpunkt zu demontieren. Diese Maßnahme ist nun mit dem entsprechenden Antrag beim Ministerium eingeleitet worden. "Wir begrüßen, dass die stillgelegte Anlage abgebaut werden soll. Nach Prüfung und Genehmigung durch die Atomaufsicht könnte damit 2013 begonnen werden", informierte eine Ministeriumssprecherin.

Die beim Rückbau anfallenden radioaktiven Stoffe werden zum Endlager Konrad transportiert

In der Anlage "Lingen I" befinden sich keine Kernbrennstoffe mehr. Wenn das Endlager Konrad (Salzgitter) zur Verfügung steht, ist geplant, die beim Rückbau anfallenden schwach- und mittelradioaktiven Stoffe – nach Angaben der Betreiber ca. 1600 Tonnen – in speziellen Behältern direkt dorthin zu transportieren. Am Standort Lingen ist kein Lager für diese Abfälle vorgesehen. Weiterhin in Betrieb bleibt das Atomkraftwerk Emsland, welches sich ebenfalls in Lingen befindet.

(Redaktion)


 


 

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