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FTD-Bericht

RWE verschärft Schrumpfkurs

Die Energiewende zwingt den Stromkonzern RWE, das Kerngeschäft zu reduzieren. Der Vorstand prüft nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe) einen Verkauf mehrerer Tochterfirmen für den Vertrieb von Strom und Gas.

Im Mittelpunkt der Überlegungen stehen demnach die Frankfurter Süwag Gruppe, der Saarbrücker Versorger VSE und die Koblenzer Elektrizitätswerke. 2010 erzielten die Töchter zusammen rund 3,2 Milliarden Euro Umsatz. Das entspricht etwa einem Sechstel des inländischen Vertriebsgeschäfts des zweitgrößten deutschen Energiekonzerns. Ein RWE-Sprecher wollte die Informationen nicht kommentieren.

Suche nach Verkaufskandidaten hat begonnen

Der RWE-Vorstand durchkämmt dem Bericht zufolge derzeit den Konzern nach verkaufsfähigen Töchtern, um den Finanzspielraum des Konzerns zu sichern. Vorstandschef Jürgen Großmann habe die Trennung von Beteiligungen im Wert von acht Milliarden Euro angekündigt.

(dapd )


 


 

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