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Schäden durch Angriffe aus dem Internet

ThyssenKrupp will sich besser gegen Cyber-Attacken schützen

Deutschlands größter Stahlproduzent ThyssenKrupp will sich vor Angriffen aus dem Internet schützen. Deshalb erwägt der Konzern auch den Abschluss einer Versicherung gegen Cyber-Attacken.


"Wir nehmen die Herausforderungen, die durch die zunehmende elektronische Vernetzung entstehen, ernst und bereiten uns durch umfangreiche Maßnahmen vor, die daraus resultierenden Risiken so weit wie möglich zu reduzieren", sagte ein Konzernsprecher am Donnerstag der Nachrichtenagentur dapd. Im Rahmen dieses Maßnahmenpakets prüfe der Konzern auch einen adäquaten Versicherungsschutz.

Die "Financial Times Deutschland" (Donnerstagsausgabe) hatte zuvor berichtet, der Konzern wolle zum Schutz gegen Hackerangriffe eine Versicherung gegen Produktionsausfälle abschließen, die Schäden bis zu 50 Millionen Euro abdecke.

Die Bedrohung aus dem Internet habe in den vergangenen Jahren stark zugenommen, berichtete die Zeitung. Grund hierfür sei die elektronische Vernetzung und die weltweite Verflechtung der Lieferketten. Schätzungen zufolge richteten Cyber-Attacken jedes Jahr weltweit einen Schaden zwischen 20 und über 100 Milliarden Dollar an.

Bislang galten Schäden aus solchen Angriffen allerdings als äußerst schwer versicherbar. Doch scheint hier ein Umdenken stattzufinden. "Wir glauben, dass dies bei den Vertragsverhandlungen für 2013 ein sehr wichtiges Thema sein wird", zitierte die Zeitung Sven Erichsen, Geschäftsführer des Versicherungsmaklers Aon.

(dapd )


 


 

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