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Schäuble sieht Spanien auf gutem Weg

Finanzminister will nicht spekulieren über neuen Schuldenschnitt für Griechenland

Spanien benötigt nach Ansicht von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) kein europäisches Hilfsprogramm, um finanziell wieder auf die Beine zu kommen.

"Ich bin unerschütterlich in Übereinstimmung mit der spanischen Regierung der Meinung, dass Spanien auf dem richtigen Weg ist und kein weiteres Programm braucht," sagte Schäuble am Freitag in Berlin beim Verein der Ausländischen Presse in Deutschland. Vielmehr benötige das Land Vertrauen, das aber durch Gerede anderer nicht verbessert werde.

Schäuble wies Überlegungen zurück, Spanien könnte übrig bleibende Mittel aus dem Hilfsprogramm für sein Bankensystem für andere Zwecke nutzen. "Ich halte von der Debatte wenig, weil wir ein klar verabredetes Programm haben", sagte er.

Spekulationen über einen bevorstehenden weiteren Schuldenschnitt in Griechenland wies Schäuble als schädlich zurück. "Ich habe mir eigentlich vorgenommen, mich nicht an diesen Spekulationen zu beteiligen, die niemandem nützen, aber vielen schaden", erklärte er. Es sei nicht klug, das ambitionierte zweite Hilfsprogramm für das Land nach einigen Monaten schon wieder infrage zu stellen.

Griechenland müsse die Auflagen aus dem Hilfsprogramm aber umsetzen, sagte Schäuble. "Niemand möchte, dass Griechenland den Euro verlässt, aber damit ist die Frage, dass dieses zweite Programm für Griechenland erfüllt und umgesetzt werden muss, nicht beantwortet", erklärte der Finanzminister.

Mit Material von Dow Jones Newswires.

(dapd)


 


 

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