Sie sind hier: Startseite Weser-Ems Finanzen
Weitere Artikel
Wäschehersteller

Schiesser verschiebt Börsengang

Der Wäschehersteller Schiesser verschiebt seinen für das zweite Quartal geplanten Börsengang. Das Unternehmen will jetzt abwarten, inwieweit die Kapitalmärkte die aktuellen Neuemissionen aufnehmen.


Schiesser-Vorstandssprecher Rudolf Bündgen sagte am Mittwoch in Radolfzell am Bodensee, wegen der Ereignisse in Japan sowie im Nahen Osten und in Nordafrika werde in den nächsten Wochen eine weiterhin stark schwankende Börse erwartet, "und damit nicht die Verhältnisse, die wir für eine erfolgreiche Börsenplatzierung schon im Interesse unserer Investoren wollen".

Schiesser ist nach eigenen Angaben Marktführer unter den deutschen Wäschespezialisten. Das Traditionsunternehmen musste im Februar 2009 Insolvenz anmelden. 400 der 2.300 Stellen fielen weg. Anfang dieses Jahres ließ der Wäschehersteller die Insolvenz offiziell hinter sich.

Im November vergangenen Jahres hatte Schiesser angekündigt, eine Notierungsaufnahme im Prime Standard der Deutschen Börse anzustreben. Der Insolvenzplan war im Dezember von der Gläubigerversammlung und einem Gericht in Konstanz genehmigt worden. Gespräche über eine Zusammenarbeit zwischen Schiesser und dem Modemacher Wolfgang Joop waren im März ohne Ergebnis beendet worden.

(dapd )


 


 

Schiesser
Insolvenzplan

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Schiesser" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: