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  • 13.03.2013, 17:24 Uhr
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  • Villingen-Schwenningen
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Schinken-Streit

Schutzverband geht gegen Foodwatch vor

Der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller geht juristisch gegen die Verbraucherorganisation Foodwatch vor. Mit einer Unterlassungsaufforderung wehrt sich der Verband gegen "vorsätzlich unwahre und rufschädigende Behauptungen", wie der Schutzverband am Mittwoch in Villingen-Schwenningen mitteilte.

Hintergrund ist der Vorwurf von Foodwatch, wonach der Schinken "auch aus Timbuktu" stammen könne. Die Organisation will eigenen Angaben nach damit auf einen Regional-Schwindel aufmerksam machen und kritisiert, "dass lediglich einzelne Produktionsschritte im Schwarzwald erfolgen müssen, die Schweine aber überall auf der Welt gehalten und geschlachtet werden dürfen".

Der Schutzverband erklärte hingegen, die Schweine für die europaweit geschützte geografische Angabe Schwarzwälder Schinken stammten aus zertifizierten EU-Betrieben. Dem mündigen Verbraucher sei wohl bewusst, dass in den Tälern und Bergen der touristisch geprägten Region Schwarzwald bis heute Schweinezucht nur für den bäuerlichen Eigenbedarf betrieben werde. Deshalb würden zusätzlich Schweine aus ganz Baden-Württemberg, aus Deutschland und auch aus den angrenzenden europäischen Ländern verarbeitet.

(dapd)


 


 

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