Sie sind hier: Startseite Weser-Ems Business-News
Weitere Artikel
Schlaues Haus

Der Häuslebau von Oldenburg

Die Stadt Oldenburg hat am vergangenen Freitag ihr Konzept für einen ganz besonderen "Häuslebau "vorgestellt: das Schlaue Haus. Mit von der Partie waren auch die Stuttgarter Planer von Behnisch Architekten. Das Vorhaben, welches im Zuge Oldenburgs Titel als "Stadt der Wissenschaft 2009" realisert werden soll, wird vom Land Niedersachsen mit einer Million Euro gefördert.

Das Schlaue Haus soll nach den Vorstellungen der Visionäre im Oldenburger Rathaus ein Haus für die Bürger und für die Wissenschaft werden. Mit den Bereichen "Energie & Klimaschutz" und Wohnen & Leben in der Zukunft" sollen den Besuchern dort wissenschaftliche Kernkompetenzen aus Oldenburg präsentiert werden. Das Haus soll außerdem energieeffizient, nachhaltig, flexibel und zukunftsweisend sein, so die Vorstellungen der Oldenburger Auftraggeber und Stuttgarter Planer.

Besucher erwartet architektonische Zeitreise

Das Schlaue Haus soll den Oldenburger Schlossplatz mit dem Schlossgarten verbinden. Beim Durchschreiten des denkmalgeschützten Altbaus soll der Besucher schließlich in einen lichtdurchfluteten Neubau landen und in der Zwischenzeit eine fünf Jahrhunderte umspannende architektonische Zeitreise hinter sich gebracht haben.Gesichtspunkte der Nachhaltigkeit sollen während der gesamten Planungs- und Errichtungsphase oberste Priorität haben, versprechen die Macher. Die Aufgabe umfasst nichts geringeres, als ein altes Gebäude, bei dessen Errichtung noch niemand an Umweltgesichtspunkte gedacht hat, nachträglich energieeffizient zu machen. Und als wäre das nicht schon genug, muss als weitere Herausforderung auch noch der Denkmalschutz mit ins Boot geholt werden. Die Aufgabe ist ambitioniert und  die Einbindung des Bürgerhauses aus dem 16. Jahrhundert noch einmal das "i-Tüpfelchen" derer, die der Nachwelt in Oldenburg eine Leistungsschau der Stadt der Wissenschaft hinterlassen wollen.

Energieversorger EWE wird Mobilitätspartner

Das Konzept zur Energieversorgung des Schlauen Hauses wird nach Angaben der Macher in Zusammenarbeit mit dem Oldenburger EWE-Konzern entwickelt. Angedacht ist derzeit der Betrieb des Gebäudes mittels einer Brennstoffzelle, wie sie in der Automobilindustrie bereits etabliert ist. Das wiederum ist das Feld der Manager bei EWE, deren Konzern derzeit zufälliger Weise ein Elektroauto namens "E 3" mit den Konstrukteuren von Karmann in Osnabrück vorantreibt. Und so verwundert es nicht, dass das batteriebetriebene Fahrzeug als mobile Einheit Teil des Schlauen Hauses  werden soll und man nach dem "i-Tüpfelchen" den Oldenburger Häuslebau so noch mit einem markanten Sahnehäubchen krönen will.

Aktualisiert: 19.05.2009

(Redaktion)


 


 

Oldenburg
Stadt der Wissenschaft
Schlaues Haus
EWE
Konzept
Behnisch Architekten
Stuttgart
Häuslebau

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Oldenburg" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: