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Schmallenberg-Virus

Neue Nachweise in Niedersachsen

Im Zusammenhang mit dem "Schmallenberg-Virus" (business-on.de berichtete) hat es in Niedersachsen neue Nachweise gegeben. Das erst kürzlich bei Rindern entdeckte Virus ist ein sog Orthobunya-Virus. Dieses ist verantwortlich für aktuelle Aborte, Lebensschwäche und Missbildungen bei Lämmern.

Die Zahl der betroffenen Tierhaltungen hat sich in Niedersachsen am Montag erhöht: Insgesamt wurden von den Veterinärinstituten des Nds. Landesamtes für Verbraucherschutz, Ernährung und Lebensmittelsicherheit (LAVES) bis zum Montagmorgen, den 6. Februar 2012, insgesamt 44 Feststellungen des Schmallenberg-Virus getroffen, eine mehr als noch am vorangegangenen Freitag.  Hierbei handelte es sich um 41 Schaf- (Freitag: 40), 2 Ziegen- (2) und eine Rinderhaltung (1). Weiterhin sind den Behörden in Niedersachsen bislang 48 Verdachtsfälle gemeldet worden.

LAVES: Nachweis des Virus nicht bei allen Missbildungen

Auch bundesweit hat sich die Zahl der Feststellungen von zuletzt 280 am Freitag auf  298 am Montagmorgen erhöht. Insgesamt konnte bei 281 Schaf-, 10 Ziegen- und 7 Rinderhaltungen der "Schmallenberg-Virus" nachgewiesen werden.

Der Nachweis des Virus erfolgte in Niedersachsen nach Behördenangaben zumeist an missgebildeten, überwiegend totgeborenen Lämmern. Einzelne Rinderfeten mit „Akabane- bzw. "Schmallenberg-Virus"-typischen Missbildungen" wurden nach Angaben des LAVES ebenfalls untersucht. Bei ihnen konnte das "Schmallenberg-Virus" allerdings bislang nicht nachgewiesen werden.

Aktualisiert: 7.2.2012

(Red. / oy)


 


 

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