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Kommentar von Gerd Heidecke

Stopp für Lkw bei Eis und Schnee

Wenn man mit Karacho von einem Laster auf der linken Spur überholt wird, ist die Wetterlage klar: Entweder herrscht dichter Nebel oder Schneetreiben. Jeder weiß auch, wo das Überlegenheitsgefühl in der haushohen Fahrerkabine eines Zig-Tonners endet: An der Leitplanke für den rasenden Laster, im Megastau hinter querstehenden Anhängern für Tausende Autofahrer. Und jedes Mal für viele im Rettungswagen. Und auch diesmal für einige im Leichenwagen.

Der wiederkehrende Horror ist kein Naturgesetz der Straße. Warum werden Autobahnen fast immer erst dann für Lkw gesperrt, wenn es bereits zu spät ist? "Wir können nicht mit Wettervorhersagen arbeiten", heißt es etwa bei der Bezirksregierung Düsseldorf, die in der Nacht zum Freitag die A 3 zwischen Köln und Oberhausen für den Schwerverkehr sperrte, als schon Hunderte Lastkraftwagen auf der Autobahn still standen. Warum eigentlich nicht? Auf den Wetterradarbildern im Internet sieht man doch sozusagen jede Flocke einzeln fallen. Mehr Mut zum vorsorglichen, eben nicht nur für Gefahrguttransporter geltenden Lkw-Fahrverbot bedeutet nicht gleich leere Regale am Tag danach. Und die Lasterfahrer? Kämpfen, mäßig bezahlt, zu jeder Jahreszeit mit enormem Termindruck. Zumindest bei Eis- und Schneechaos könnte man ihnen den des öfteren mal nehmen.

(ots / WAZ)


 


 

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