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Schöne Bescherung für THW-Helfer in Weser-Ems

Die Weihnachtszeit ist die Zeit des Gebens - das dachte man sich offenbar auch bei der Zentrale des Technischen Hilfswerks (THW). Und so lud man kürzlich über 50 Ortsverbände aus dem gesamten Bundesgebiet zu vier Fahrzeugübergaben ein. Auch die Ortsverbände aus Weser-Ems kamen dabei nicht zu kurz. Mit der neuen Ausrüstungsinitiative ist das THW auf dem Weg, eine der modernsten Einsatzorganisationen weltweit zu werden.

Noch besser ausgerüstet sind ab sofort die Helfer des THW in Weser-Ems. Vertreter der Ortsverbände nahmen kürzlich in Elze (Nds.), Elster (Sachsen-Anhalt), Heiligenhaus (NRW) und Kippenheim (Baden-Württemberg) mehrere neue Fahrzeuge entgegen.

Spezialhersteller rüsten Fahrzeuge für den Einsatz in Weser-Ems aus

In Kippenheim durften vor wenigen Tagen die eigens angereisten Helfer aus Aurich, Hude-Bookholzberg, Oldenburg und Papenburg ihre neuen Mannschaftstransporter in Empfang nehmen. Die Kleinbusse sind im Werk eines Spezialunternehmens für den Einsatz bei der Hilfsorganisation besonders umgebaut sowie mit einer Sonderausstattung und der thw-typischen blauen Lackierung versehen worden. Den längsten Weg zurück hatte dabei der ostfriesische Ortsverband Aurich mit einer Fahrstrecke von 768 Kilometern. 

Fahrzeuge im Wert von über einer halben Million Euro 

In Papenburg kam zudem gleich doppelt Freude auf, denn neben dem neuen Mannschaftstransporter konnte man sich dort bereits Mitte Dezember über einen nagelneuen Kipper auf Basis des LKW-Typs Axor von Mercedes freuen. Auch in Osnabrück freute man sich kürzlich über einen Mehrzweckkraftwagen auf MAN-Basis im Wert von 110.000 Euro. Das THW Oldenburg ist in Sachen Kommunikation zudem nun auf Spitzenniveau: neben einem bereits am 18. Februar an der THW Bundesschule in Hoya entgegengenommenen sogenannten "Fernmeldekraftwagen" auf Basis des LKW-Typs Iveco Eurocargo, kam kürzlich noch ein Einsatzleit-LKW auf MAN-Basis hinzu. Der Fernmeldekraftwagen dient den Helfern zum Verlegen von Leitungen für den Telekommunikationseinsatz und zum Transport jegliche Spezialausstattung; der neue Einsatzleitwagen beherbergt wiederum eine moderne Kommunikationszentrale und verfügt zusätzlich über einen Anhänger, in dem eine Büroeinheit untergebracht ist, die bei Bedarf ausgefahren werden kann. Beide Fahrzeuge ergänzen sich hervorragend. Die Neuanschaffungen haben nach THW-Angaben alleine in Oldenburg einen Gesamtwert von rund 350.000 Euro. Die Fahrzeugübergaben der vergangenen Zeit sind Bestandteil eines umfangreichen Programms zur Erneuerung der Ausrüstung.

Das THW mit Sitz in Bonn ist als Bundesanstalt deutschlandweit in allen Regionen mit Ortsverbänden vertreten. Es nimmt seine Aufgaben im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Inneren in Berlin wahr und ist die Zivil- und Katastrophenschutzorganisation der Bundesrepublik Deutschland.

(Redaktion)


 


 

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