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Klimagipfel in Cancún

Klaus Töpfer: Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

Der Vizepräsident der Welthungerhilfe, Bundesumweltminister a.D. Klaus Töpfer, bewertet die Ergebnisse des Klimagipfels in Cancún als "kleinen Schritt in die richtige Richtung."

"Die sehr gute mexikanische Verhandlungsführung hat gezeigt, dass multilaterale Verhandlungen auch zu Ergebnissen führen können. Die Verhandlungen werden unter dem Dach der UN fortgesetzt. Die Fortschritte sind allerdings außerordentlich langsam. Positiv sei zu werten, dass das Zwei-Grad-Ziel verbindlich festgelegt wurde, so der Alt-Minister weiter. Das bisher Festgelegte ist allerdings zuwenig, um das Ziel zu erreichen.

Positiv sei ferner, dass ein Klimafonds mit auf kurze Sicht 30 Milliarden und längerfristig 100 Milliarden jährlich beschlossen wurde. Dies ermöglicht laut Töpfer gerade aus Sicht der Welthungerhilfe erstmals, Klimaschutz mit Armutsbekämpfung und engagiertem Kampf gegen den Hunger zu verbinden. Aber mehr denn je bleibe Klimaschutz und Hungerbekämpfung große Herausforderungen: "Schnelles und entschiedenes Handeln ist gefragt," stellte Töpfer heraus.

Klaus Töpfer war zwischen 1987 bis 1998 u.a. Bundesumwelt- und Bauminister. Nach seinem Ausscheiden aus der Bundesregierung war der 72-Jährige von 1998 bis 2006 Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) in Nairobi.

(Redaktion)


 


 

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