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Schrottimmobilien

BGH verurteilt Hypovereinsbank wegen arglistiger Täuschung

Die Hypovereinsbank ist im Zusammenhang mit sogenannten Schrottimmobilien vom Bundesgerichtshof (BGH) wegen arglistiger Täuschung zu Schadenersatz verurteilt worden. Eine BGH-Sprecherin bestätigte am Freitag auf dapd-Anfrage einen entsprechenden Bericht des Bayerischen Rundfunks (BR).


Geklagt hatte ein Paar aus Bayern, das 1993 eine Wohnung bei Aachen für 190.000 D-Mark erworben hatte. Finanziert wurde der Kauf von einem Vorgängerinstitut der Hypovereinsbank. Bereits wenige Monate nach dem Kauf habe sich herausgestellt, dass die Immobilie völlig überteuert war und die vom Vertrieb zugesicherte Miete nicht erzielbar. Die Kapitalanlage sei für die Käufer zum dauerhaften Verlustgeschäft geworden.

Der zivilrechtliche Streit dauerte zehn Jahre und kostete die Käufer nach eigenen Angaben 50.000 Euro. Für diese Kosten müsse nun die HypoVereinsbank aufkommen. Das Ehepaar besitzt die Wohnung inzwischen nicht mehr, sie wurde 2006 für 7.500 Euro zwangsversteigert.

Der Beschluss des elften Zivilsenats des BGH vom 5. Juli (Aktenzeichen: XI ZR/ 342/10) ist rechtskräftig. Damit wurde ein Urteil des Oberlandesgerichts Köln bestätigt (Aktenzeichen: 13 U 119/06).

(dapd )


 


 

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