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  • 25.09.2009, 00:35 Uhr
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Geschenk an Wolfsburg

Zukunft wagen in der Volkswagen-Schule

Wolfsburg ist keine Stadt wie jede andere. Wolfsburg lebt von und mit Volkswagen. Diese besondere Beziehung spielt natürlich eine Rolle, wenn VW "seiner" Stadt eine Schule schenkt. Das Geschenk ist so schön wie selten. Aber wir dürfen ja mal träumen. Was wäre eigentlich, wenn andere Konzerne Ähnliches täten? Wenn sie nicht nur auf gute Schulabgänger warten, sondern guten Unterricht ermöglichen würden.

Was wäre, wenn Siemens, Evonik und Bayer die Internationalität ihrer Belegschaften gezielt auf öffentliche Schulen übertragen würden? Der Gedanke ist reizvoll. Man muss VW ja nicht über den grünen Klee loben. Hinter der Schulgründung mag eine gute Portion Werbung stecken. Auch der Gedanke an drohenden Fachkräftemangel dürfte die pädagogische Gesinnung der Konzernführung beflügelt haben. Aber unterm Strich bleibt dennoch ein positives Bild.

Die Zukunft vorwegnehmen

Da scheinen einflussreiche Leute aus der Wirtschaft verstanden zu haben, dass sie in Zukunft tatsächlich alle brauchen: die Jungs und die Mädchen, die Russisch-, Türkisch- und Portugiesischstämmigen, die mit dem reichen Papa und die mit der alleinerziehenden Mama. VW hat die Zukunft schon mal ein Stück vorweggenommen.

Autor Matthias Korfmann ist Redakteur bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ)

(Redaktion)


 

 

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