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Mehrere Kaufinteressenten für Manroland

Investor aus Schwellenland erwägt Komplettübernahme

Für den Druckmaschinenhersteller Manroland gibt es nach Angaben von Insolvenzverwalter Werner Schneider mehrere Kaufinteressenten. Darunter sei auch ein Konzern, der Manroland "als Ganzes" übernehmen möchte, sagte Schneider am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd. Das Unternehmen komme aus einem Schwellenland. Investoren aus Europa hätten bislang kein Interesse an einer Gesamtübernahme gezeigt.

An den drei Standorten von Manroland in Augsburg, Offenbach und Plauen fanden am Dienstag Betriebsversammlungen statt. Die gute Nachricht von Insolvenzverwalter Schneider für die Belegschaft war, dass die Kunden seinen Angaben zufolge zu Manroland stehen. "Kein einziger Kunde ist bislang abgesprungen, die Maschinen sind gefragt und wir liefern auch aus." Dieser Tage gingen von Offenbach aus drei große Bogendruckmaschinen an Auftraggeber in den USA.

Insolvenzverwalter: "Zu großer Anzug"

Schneider zufolge handelt es sich bei Manroland um eine Firma, die angesichts eines um 50 Prozent eingebrochenen Weltmarktes "in einem zu großen Anzug steckt". Sie könne sich aber gut auf dem geschrumpften Markt behaupten. Wie viele der rund 6.500 Mitarbeiter am Ende der Insolvenz noch ihren Job haben werden, lässt sich nach Schneiders Worten derzeit noch nicht sagen. Manroland hatte am 25. November Insolvenz angemeldet.

(dapd )


 


 

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