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Schwere Ausschreitungen bei Fußballpartie SV Meppen - VfB Oldenburg

Schwere Ausschreitungen meldet die Polizei im Rückblick auf das Fußballspiel SV Meppen – VfB Oldenburg am vergangenen Samstagabend. Bereits vor dem Spiel, welches um 20:00 Uhr im Meppener Vivaris-Stadion angepfiffen wurde, kam es zu ersten Auseinandersetzungen.

Insgesamt waren nach Polizeiangaben etwa 9.500 Zuschauer im Stadion, darunter circa 1.500 Fans aus Oldenburg. Ein Block aus Meppener Chaoten hatte sich anfangs an einer Straße gesammelt und bewarf Busse mit Oldenburger Fans mit Flaschen. Die Polizei reagierte nach eigenen Angaben schnell und brachte die Leute geschlossen ins Stadion, wo Meppener und Oldenburger getrennte Blöcke hatten. Während des Spiels, welches mit einem 3 : 3 - Ergebnis endete, wurden in der zweiten Halbzeit im Block der Oldenburger VfB-Fans bengalische Feuer abgebrannt. Nach dem Abpfiff behielt die Polizei die VfB-Fans zunächst noch in dem geschlossenen Block, bis der größte Teil der Meppener Zuschauer das Stadion verlassen hatte.

Polizisten geschlagen und verletzt

Etwa 250 Meppener sammelten sich daraufhin in der Nähe. Sie schossen mit Leuchtmunition und mit Pyrotechnik auf Polizeibeamte und bewarfen diese mit Steinen und Flaschen. Zudem wurden Straßenschilder abgeknickt und Zäune und Vorgärten beschädigt. Die Polizei konnte die Randalierer schließlich in Seitenstraßen abdrängen, wobei zwei Polizeibeamte verletzt wurden: ein Beamter wurde bei einer Festnahme schwer am Arm verletzt und musste in das Meppener Krankenhaus gebracht werden, ein weiterer Polizist wurde von mehreren Personen geschlagen und getreten und zog sich dabei Prellungen und Schürfwunden zu.

Flaschenwürfe von Vermummten

Die 14 Oldenburger Busse konnten den Stadionbereich laut Polizei schließlich gegen 23:30 Uhr mit Polizeibegleitung verlassen. Etwa 60 vermummte Randalierer wurden später noch von der Polizei in der Innenstadt angetroffen und aus dieser Gruppe heraus mit Flaschen beworfen. Die Polizei konnte diese Randalierer festsetzen und deren Personalien feststellen. Sie  nahm insgesamt 1 Person in Gewahrsam, 5 Strafverfahren wurden eingeleitet und 67 Platzverweise erteilt (darunter 12 gegen Jugendliche).

„Wir können es nicht zulassen, dass eine Handvoll Chaoten uns auf der Nase herumtanzen."                 (Leitender Polizeidirektor Karl- Heinz Brüggemann)

Der Leiter des Polizeieinsatzes, Leitender Polizeidirektor Karl- Heinz Brüggemann, war mit dem Einschreiten seiner Beamtinnen und Beamten sehr zufrieden. „Wir können es nicht zulassen, dass eine Handvoll Chaoten uns auf der Nase herumtanzen, deshalb haben wir von Anfang an hart durchgegriffen“, machte der Inspektionsleiter deutlich.

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von SVM - Fan
31.05.09 12:43 Uhr
Härter durchgreifen!

Wie kann man diesen Polizeieinsatz als sehr zufriedenstellend betrachten?
"Ein Block aus Meppener Chaoten hatte sich anfangs an einer Straße gesammelt und bewarf Busse mit Oldenburger Fans mit Flaschen. Die Polizei reagierte nach eigenen Angaben schnell und brachte die Leute geschlossen ins Stadion, wo Meppener und Oldenburger getrennte Blöcke hatten." Wieso werden Steine schmeißende Chaoten ins Stadion gebracht?
"Sie schossen mit Leuchtmunition und mit Pyrotechnik auf Polizeibeamte und bewarfen diese mit Steinen und Flaschen.", "[...] ein Beamter wurde bei einer Festnahme schwer am Arm verletzt und musste in das Meppener Krankenhaus gebracht werden, ein weiterer Polizist wurde von mehreren Personen geschlagen und getreten [...]." Wieso wird bei solch massiven Übergriffen nur eine Person in Gewahrsam genommen?
Das ist meiner Meinung nach kein hartes Durchgreifen und führt nur dazu, dass sich diese Spinner bei nächster Gelegenheit wieder auf Kosten der Allgemeinheit vergnügen.

 

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