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Raum Wilhelmshaven

Schwertransport und "Kommissar Zufall" schlagen Reifendiebe in die Flucht

Nach Angaben der Wilhelmshavener Polizei spielten sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch filmreife Szenen auf der Bundesstraße 210 in Höhe des Autobahnkreuzes Wilhelmshaven ab. Täter ließen dabei ein Fluchtfahrzeug samt Diebesgut zurück. Die Polizei hingegen war wieder einmal positiv überrascht von der hervorragenden Arbeit ihres berühmten Kollegen "Kommissar Zufall". Eine bestohlene Werkstatt kann nun auf die Rückgabe der Beute hoffen.

Ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Oldenburg war nach Polizeiangaben eigentlich nur mit eingeschaltetem Blaulicht als Vorausfahrzeug für einen Schwertransport eingesetzt und fuhr am frühen Mittwochmorgen kurz vor 3:00 Uhr vom Autobahnkreuz Wilhelmshaven auf die B 210 bei Schortens ab. Am Ende der Ausfahrt fanden die Beamten dann jedoch überraschend zwei Fahrzeuge auf der dortigen Bundesstraße vor: vorne ein weißer Kleinlaster aus Osteuropa und dahinter ein Pkw. Der berümt-berüchtigte "Kommissar Zufall" hatte wieder einmal ganze Arbeit geleistet.

Der Motor des Kleinlasters lief demnach noch, die Türen waren offen und im Führerhaus befanden sich keine Personen mehr. Der verdutzte Fahrer des dahinter stehenden Fahrzeuges erklärte den Beamten auf Nachfrage, dass der Kleinlaster vor ihm plötzlich stark abgebremst habe, die Türen aufgeflogen und dann zwei Männer herausgesprungen und nach rechts über die angrenzenden Felder geflüchtet seien.

Wagen voll mit Diebesgut

Als Beamte die Türen zum Laderaum des Kleinlasters öffneten, fanden sie dort jedoch den Grund der hastigen Flucht vor: insgesamt 65 gestapelte Reifen (23 teilweise neuwertige Mäntel sowie 42 Reifen auf Felgen). Das Fahrzeug wurde von der Polizei sichergestellt und von einem Abschleppunternehmen nach Wilhelmshaven zur Spurensicherung verbracht.

Eine sofort danach eingeleitete Fahndung nach den beiden Flüchtenden, die nach Angaben eines Polizeisprechers durch Nebel und das sehr unwegsame Gelände mit Dickicht und Büschen erschwert wurde, verlief erfolglos. 

Kriminalpolizei ermittelt Geschädigte

Der Kriminaldauerdienst der Polizei in Jever hat noch in der selben Nacht die Ermittlungen aufgenommen und konnte schon wenige Stunden später den Tatort des Diebstahls, eine Autowerkstatt im Gewerbegebiet in Schortens, ermitteln. Die Tat war den dortigen Mitarbeiterin selbst noch nicht aufgefallen. Die gestohlenen Reifen sollten nach Vermutung der Polizei noch in der Nacht nach Osteuropa transportiert werden. Dazwischen kam den Tätern nur "Kommissar Zufall" und das verflixte Vorausfahrzeug eines nahenden Schwertransportes.

(Redaktion)


 


 

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