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NDR-Recherchen

Im Norden inzwischen mehr als 180 Selbstanzeigen von Steuersündern

Nach Recherchen der Sendung "NDR aktuell" im NDR Fernsehen haben sich inzwischen in ganz Norddeutschland mehr als 180 Steuersünder selbst angezeigt. Allein in Niedersachsen gab es 142 Selbstanzeigen. Nachdem eine weitere CD mit 300 Datensätzen in Schleswig-Holstein eingegangen ist, rechnet auch dort das Finanzministerium mit weiteren Selbstanzeigen.

"Ich denke, dass sich noch einige melden werden und dass die Dunkelziffer eine beträchtliche Größe hat", sagte Schleswig-Holsteins Finanzminister Rainer Wiegard (CDU) am Donnerstag gegenüber dem Sender.

Anwalt: Betroffene erleichtert über Schwarzgeld -Legalisierung

Alexander Busse, der als Fachanwalt für Steuerrecht einige der betroffenen Steuersünder vertritt, sagte gegenüber "NDR aktuell": "Viele der Steuersünder sind im Schnitt zwischen 60 und 70 Jahre alt. Sie haben vor vielen Jahren ein Vermögen gemacht und ins Ausland verbracht, als das Prinzip noch galt: 'Geld alleine haben, macht nicht glücklich, es muss auch in der Schweiz liegen'." Viele dieser Steuersünder, die sich nun selbst anzeigen, seien nach Auskunft von Busse nicht unglücklich darüber, das Schwarzgeld endlich zu legalisieren. Sie würden ein Viertel bis die Hälfte des Geldes verlieren, dafür sei aber der Rest kein Schwarzgeld mehr.

(Redaktion)


 


 

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