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Siag Schaaf

Insolvente Nordseewerke-Mutter will nach Dresden umziehen

Massive Veränderungen beim insolvente Windkraftanlagen-Zulieferer Siag Schaaf. Das Unternehmen will im Zuge der Sanierung bis zum Jahresende 2012 vom westerwäldischen Dernbach nach Dresden umziehen. Das sagte der Vorstandsvorsitzende und Insolvenzverwalter Andrew Seidl der "Sächsischen Zeitung". Das Unternehmen ist Mehrheitsgesellschafter der Emder Nordseewerke.

Eine Abwicklung des Unternehmens sei jedoch "kein Thema", weil Siag trotz Problemen in der Windkraftsparte "eine Zukunft" habe, so der Insolvenzverwalter weiter. Im kommenden Jahr rechnet Seidl demnach mit einem Umsatzwachstum von einem Fünftel auf 120 Millionen Euro.

Insolvenzverfahren in Eigenregie

Die Siag Schaaf AG hatte am 19. März dieses Jahres Insolvenz beantragt und betreibt inzwischen ein Insolvenzplanverfahren in Eigenregie (business-on.de berichtete). Das Unternehmen beschäftigt 1.800 Mitarbeiter an elf Standorten weltweit, von denen laut dem Zeitungsbericht bis zum Abschluss der Sanierung nur noch fünf Betriebe mit 700 Beschäftigten übrig bleiben sollen: Der Anlagenbau im brandenburgischen Finsterwalde, drei tschechische Standorte und ein Werk in Frankreich. Die Nordseewerke in Emden wurden nicht genannt.

(dapd)


 


 

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