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Schaeffler

Sieg im Machtpoker

Conti gibt nach: Wie der Aufsichtsrat des Reifenherstellers am Samstag bekanntgab, wird die fränkische Schaeffler-Gruppe neben vier Mandaten auch den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden erhalten. Der umstrittene Conti-Aufseher von Grünberg tritt ins zweite Glied zurück.

Die Fäden des DAX-Konzerns laufen künftig bei Rolf Koerfer, einem Vertrauten des fränkischen Familienunternehmens und Partner der Düsseldorfer Kanzlei Allen & Overy zusammen, wie die FTD berichtet. Neben Koerfer ziehen Schaeffler-Eignerin Maria-Elisabeth Schaeffler, Georg Schaeffler und Geschäftsführer Jürgen Geißinger in den 20-köpfigen Aufsichtsrat ein.

Falls von Grünberg nicht zurücktrete, hatte Schaeffler in der vergangenen Woche damit gedroht, alle Aufsichtsratsitze neu zu besetzen. Die Franken hatten dem Manager vorgeworfen, die Fusion der beiden Automotive-Zulieferer zu sabotieren. Der über Monate andauernde Machtkampf zwischen Hannover und Herzogenaurach spielte sich vor dem Hintergrund der einbrechenden Konjunktur und eines Nachfragerückangs in der Automobilindustrie ab.

(Redaktion)


 


 

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