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SNS Reaal

Niederlande verstaatlichen Finanzunternehmen

Das angeschlagene niederländische Finanzunternehmen SNS Reaal wird verstaatlicht. Die Kosten für den Staat beliefen sich auf insgesamt 3,7 Milliarden Euro, wie der Finanzminister und Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem am Freitag mitteilte.

So will die Regierung dem Konzern unter anderem eine Kapitalspritze von 2,2 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Zudem würden Kredite und Bürgschaften im Wert von 6,1 Milliarden Euro gewährt.

SNS Reaal hatte in den vergangenen Tagen starke Kapitalabflüsse hinnehmen müssen. "Ohne eine Lösung wäre SNS Reaal bankrott geworden und hätte das Finanzsystem in große und unmittelbare Gefahr gebracht", sagte Dijsselbloem.

Das Haushaltsdefizit werde sich durch die Rettungsmaßnahme um 0.6 Prozentpunkte vergrößern, sagte er weiter. Damit die EU-Schuldengrenze von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts eingehalten werden könne, könnten zusätzliche Einsparungen nötig werden.

Quelle: Dow Jones

(dapd)


 


 

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