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Sparkassen und Genossenschaftsbanken vereinheitlichen Produktinformationen

Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) und der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) haben kürzlich einen gemeinsamen Standard für Produktinformationen der Öffentlichkeit präsentiert.

Dieser soll zukünftig von den angeschlossenen rund 1.700 Kreditinstituten sowie deren Verbundunternehmen auf alle Anlageprodukte übertragen und schrittweise in den Markt eingeführt werden. Zusammen decken die Institute eigenen Angaben zufolge mehr als 80 Prozent des deutschen Privatkundenmarktes ab. Die weit überwiegende Mehrheit der Kunden in Deutschland kann damit Anlageprodukte verschiedener Anbieter unmittelbar miteinander vergleichen.

"Transparenz bei Kosten und Provisionen ist ein hohes Gut. Wir möchten den Kunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken diese wertvolle Entscheidungshilfe für ihre Vermögensanlage so bald wie möglich an die Hand geben", so der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Uwe Fröhlich. Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) erklärte zugleich: "Die Kreditwirtschaft muss ihre Produkte besser erklären und transparenter machen. Das wird von Sparkassen und Landesbanken unterstützt. Vergleichbare Produktinformationen auf Basis eines gemeinsamen Standards sind dazu ein wichtiger Schritt." Auch der Präsident des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, ChristianBrand will Kunden "saubere und verständliche Produktinformationen" anbieten.

Der gemeinsame Standard ist eine Reaktion der drei Verbände DSGV, BVR und VÖB auf die Initiative des Verbraucherschutzministeriums. Nach Angaben einer Sprecherin bezieht dieser bereits Vorgaben für Anlageinformationen mit ein, die derzeit noch auf EU-Ebene diskutiert werden.

Zusätzlich zu den bisher von der Politik angeregten Angaben sollen bei dem Entwurf eines einheitlichen Produktinformationsblattes verschiedene Wertentwicklungen für verbriefte Anlagen dargestellt werden. So werden dem Kunden anhand einer Szenariobetrachtung die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Marktentwicklungen und der Kursentwicklung der Anlage aufgezeigt. Darüber hinaus werden die Risiken einer Geldanlage sowie ihre Kosten an prominenter Stelle gemeinverständlich dargelegt. Alles zusammen soll
zur transparenten Information über das Finanzprodukt und die damit verbundenen Provisionen beitragen.

Einladung an den Bankenverband

Die drei Präsidenten sprachen die Einladung an die privaten Banken in Deutschland aus, sich diesem Marktstandard anzuschließen und damit zu einer verbesserten Transparenz für Verbraucher beizutragen.

(Redaktion)


 


 

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