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Kommentar von Sven Frohwein

Totgeburt Gigaliner

Eine der größten Speditionen Europas steigt beim Feldversuch für Riesenlaster aus, bevor dieser überhaupt gestartet wurde. Und der Grund dafür leuchtet ein. Weil die Länder uneins sind, wer sich am Test beteiligt und wer nicht, will Schenker nicht mehr mitfahren.

Die Argumente der Gigaliner-Gegner leuchten ein. Weder Bundesstraßen noch Innenstädte sind zurzeit für den Einsatz der bis zu 60 Tonnen schweren und über 25 Meter langen Laster geeignet. Der ADAC fürchtet zudem um die Verkehrssicherheit in Deutschland. Überholvorgänge würden sich unnötig verlängern, auch beim Abbiegen könne es massive Probleme geben. Dabei könnte sich das Gigaliner-Problem von ganz allein erledigen. Solange sich die Länder über den Einsatz der Riesenlaster streiten, werden sich Spediteure vornehm zurückhalten, ihre Fuhrparks umzustellen. Warum sollten sie in eine Technologie investieren, die in NRW, dem bevölkerungsreichsten Bundesland, nicht zugelassen ist? Sollten andere Spediteure dem Beispiel der DB-Tochter Schenker folgen, ist das Projekt tot, bevor es überhaupt ins Rollen gekommen ist.

(ots / WAZ)


 


 

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