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Landkreis Aurich

Vogelgrippe-Sperrgebiet aufgehoben

Die Vogelgrippe im Landkreis Aurich ist erloschen. Der Landkreis hat daher bereits in der vergangenen Woche die Aufhebung des Sperrgebietes im Radius von 1.000 Metern veranlasst, das infolge eines Ausbruchs der niedrigpathogenen aviären Influenza H7N7 (LPAI H7N7) eingerichtet worden war.

Die Aufhebungsuntersuchungen waren zuletzt mit negativem Ergebnis abgeschlossen worden. Eine Verschleppung des Erregers ist nach Expertenmeinung nicht mehr zu befürchten.

Der Ausbruch der Vogelgrippe in einem kleinen Bestand mit 190 Tieren soll mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Zukauf von Legehennen aus einem Ausbruchsbestand in Nordrhein-Westfalen zurückgehen, heißt es aus dem Nds. Landwirtschaftsministerium. Grundsätzlich kann das Influenza-Virus allerdings auch durch Wildvögel in Geflügelbetriebe eingebracht werden.

Menschen waren nicht gefährdet

Im aktuellen Fall handelte es sich um aviäre Influenza-A-Viren vom Subtyp H7N7, bei denen sich der Krankheitsverlauf bei Geflügel  nicht besonders bedrohlich darstellt. Menschen sind nach Angaben eines Sprechers durch LPAI H7N7 nicht gefährdet. Die Gefahr besteht nach Expertenmeinung in der in der Mutationsfähigkeit des Errergers zum hochpathogenen aviären Influenza-A-Virus Subtyp H 7, auch bekannt als Geflügelpest. Sie gilt als hoch infektiös und ist für Geflügelbetriebe mit ganz erheblichen Verlusten verbunden . Als Vorbeugungsmaßnahme werden befallene Bestände daher auf Anordnung der Veterinärbehörden getötet.

(Redaktion)


 


 

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