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Germanwind-Cluster

Kritik an Spitzencluster-Entscheidung

Anlässlich der Vergabe von hohen Millionenförderungen an Spitzencluster durch eine vom Bundesforschungsministerium (BMBF) eingesetzte Jury, äußerte sich nun auch der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD Weser-Ems, Christoph Sahm aus Oldenburg, zur Entscheidung.

Er sagte, dass sich der Nordwesten zu einem starken Standort im Bereich der Windenergie entwickelt habe. „Wenn man sich die Entscheidung der Jury einmal auf einer Landkarte ansieht, dann erkennt man klar, dass alles Geld in den Süden der Republik und ins Ruhrgebiet gegangen ist“ so  Sahm. 

Süddeutsche Bundesländer überrepräsentiert

Tatsächlich hatten sich die süddeutschen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg 3 von 5 Tickets für eine Millionenförderung sichern können. Auch das Effizienz -Cluster Logistik Ruhr in NRW profitierte ebenso wie ein Cluster in Hessen. Alle Projektträger liegen ausnahmslos in CDU/CSU-regierten Bundesländern. Sahm wirft daher die Frage auf, ob es Zufall sei, dass gerade dort bald Wahlen anstünden. Auch Wissenschaftsminister Stratmann (CDU) habe sich offensichtlich nicht durchsetzen können.

Sahm kritisiert Klientelpolitik

„Der Gedanke drängt sich auf, dass selbst die Wissenschaft – und die damit verbundene finanzielle Förderung – als Klientelpolitik von Schwarz-Gelb betrieben wird.“ so Sahm weiter. Er hofft, dass die Unternehmen, die sich im "Germanwind"-Cluster zusammengefunden haben, sich ihrer Stärke weiter bewusst bleiben und unbeirrt ihre gute Forschung und Arbeit fortführen.

(Redaktion)


 


 

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