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Wettbewerb der Bundesregierung

Ein Spitzencluster im Förder-Wind

Anlässlich eines Parlamentarischen Abends, zu dem das Windenergie-Cluster Germanwind und die „Metropolregion Bremen-Oldenburg" gemeinsam ins Oldenburger Schloss geladen hatten, informierten sich rund 250 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik am vergangenen Mittwoch über Potenziale und Ziele des Windenergie-Clusters.

Niedersachsens Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) machte während seiner Rede deutlich, welch große Chance die Windenergie der gesamten Region bietet: „Sie ist eine der Schlüsseltechnologien, wenn es um die zukünftige, nachhaltige Energieversorgung geht und wird einen attraktiven Arbeitsmarkt für qualifiziertes Personal bieten", führte er aus.

EWE-Vorstand: Verbesserte Zusammenarbeit

Für den Germanwind-Mitglied EWE AG verwies Heiko Harms, Vorstand Netze und IT, auf die „hohen Investitionen und laufenden Kosten“, die mit dem „Bau und Betrieb zunehmend größerer Windparks im Offshore- und Onshore-Bereich verbunden“ seien. „Nur durch eine neue Qualität der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette werden Windkraftwerke möglich, die Strom zu ähnlichen Kosten wie konventionelle Erzeuger produzieren und eine aktive Rolle im Energieversorgungssystem einnehmen", sagte er. 

Spitzencluster-Wettbewerb: Entscheidung naht

Nun warten die Germanwind-Oberen auf die wichtige Entscheidung im Rahmen des Spitzencluster-Wettbewerbs der Bundesregierung. Voraussichtlich wird eine Jury fünf Cluster auswählen, die jeweils bis zu 40 Millionen Euro Fördermittel für Forschung und Entwicklung erhalten werden. Dank Windparks quasi vor der Haustür und einer guten Forschungsinfrastruktur, sowie zahlreicher ansässiger Unternehmen aus der Windenergiebranche, rechnet man sich im Nordwesten hierbei gute Chancen auf eine Förderung aus. Die Entscheidung hierzu fällt am 26. Januar 2010.

(Redaktion)


 


 

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