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  • 21.09.2012, 16:29 Uhr
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Sportartikelhersteller

US-Tochter Reebok bleibt Klotz am Bein von Adidas

Die schwächelnde US-Tochter Reebok bleibt weiter ein Bremsklotz für die Entwicklung beim Sportartikelhersteller Adidas.

Zwar bestätige Adidas für den Konzern das Umsatzziel von 17 Milliarden Euro im Jahr 2015, wie das Unternehmen nach einer Investorenkonferenz im kalifornischen Carlsbad am Freitag mitteilte. Doch für Reebok nahm Adidas die Prognose um eine Milliarde auf zwei Milliarden Euro zurück. Ein Grund dafür ist der Wegfall von Lizenzen für die nordamerikanischen Eishockey- und Football-Ligen, NHL und NFL.

"Wir können noch nicht behaupten, weltweit auf einem nachhaltig erfolgreichen Weg zu sein", sagte Adidas-Konzernchef Herbert Hainer zur Lage bei der US-Tochter. Reebok soll nun als Fitnessmarke etabliert werden, um wieder an die Erfolge aus den 1980er Jahren anzuknüpfen.

Bei Reebok blieben die Umsätze seit der Übernahme durch Adidas im Jahr 2005 stets hinter den Erwartungen zurück, während die anderen Konzernmarken zulegten. Auch Unregelmäßigkeiten im Indien-Geschäft durch kriminelle Machenschaften früherer Reebok-Manager belasteten zuletzt das Geschäft.

(dapd)


 


 

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