Sie sind hier: Startseite Weser-Ems Business-News
Weitere Artikel
Sprengstofferkennung

Detektionsgerät Optix soll Polizei unterstützen

Das von der EU geförderte Optix-Forschungskonsortium hat erfolgreich einen transportablen Prototypen entwickelt und getestet, der geringste Mengen Sprengstoff aus einer Entfernung von 20 Metern erkennen kann. Das meldet die EU-Kommission in Brüssel.

Polizei und Sicherheitskräfte sollen künftig zur frühzeitigen Erkennung von explosiven Stoffen auf Optix zurückgreifen. Das Detektionsgerät soll Sprengstoffmengen von weniger als 1 Milligramm auf 20 Meter Entfernung erkennen können.

Laser erkennt Sprengstoff-Moleküle

Mithilfe von Lasern, die die atomare und molekulare Struktur von Sprengsätzen präzise identifizieren können, soll das Detektionsgerät künftig aus der Entfernung einen schnellen Scan des jeweiligen Objekts - etwa eines Fahrzeugs, Gepäckstücks oder undurchsichtigen Behälters - ermöglichen.  Nach dem erfolgten Scan sollen die Ergebnisse direkt an einen mitgeführten Computer übermittelt werden können.

Ein Prototyp wurde laut EU-Kommission bereits erfolgreich in Labor- und Außenumgebungen, unter simulierten realen Bedingungen und bei verschiedenen Witterungen getestet. Weitere Versuche seien geplant.

"Die Erkennung von Sprengstoffspuren aus der Ferne kann in jedem Szenario die Sicherheit erhöhen. Doch nicht nur das: Auch die Unannehmlichkeiten für Bürgerinnen und Bürger können durch den Einsatz eines nicht invasiven und ungefährlichen Sprengstoffdetektionssystems signifikant reduziert werden", erklärt Alberto Calvo, Direktor für Sicherheit bei Indra.

Spanische Polizeien begleiten Entwicklung

Das multinationale Beratungs- und Technologieunternehmen Indra mit Sitz in Spanien leitet das Optix-Projekt, welches von der EU-Kommission mit 2,4 Mio. Euro gefördert wird. Die Gesamtkosten betragen 3,4 Mio. Euro. Die Technischen Universitäten Clausthal und Dortmund sind Partner des Konsortiums und an der Entwicklung des Detektionssystems beteiligt.

Zudem begleiten  Polizeiexperten der spanischen Guardia Civil, der katalanischen Mossos d'Esquadra, der baskischen Ertzaintza sowie Polizeikräften aus Rumänien, Polen und Italien die Entwicklung des Detektionsgerätes.

(Redaktion)


 


 

Detektionsgerät
EU-Kommission
Entfernung
Prototyp
Erkennung
Bürger
Indra
Spanien
Universität
Dortmund
Clausthal
Sicherheit
Scan
Entwicklung
Guardia Civil
Mossos
Ertzaintza
Brüssel
Optix

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Detektionsgerät" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: