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Gewinnbeteiligungen

Staat muss bei Steuerfreibeträgen nachlegen

Die Manager stopfen sich die Taschen immer voller, während die kleinen Leute bluten: So lautet das oft strapazierte Klischee. Aber es stimmt nicht, wie die der Parteinahme unverdächtigen Aktionärsschützer vorrechnen.

Um ein Fünftel sind die Gehälter der Top-Manager im vergangenen Jahr gesunken. Darben müssen sie deswegen noch lange nicht - bei durchschnittlich immer noch gut zwei Millionen Euro Jahressalär. Und gewiss kann man fragen: Ist die Arbeitskraft eines einzelnen Menschen das Hundertfache dessen wert, was etwa eine Kindergärtnerin verdient? Doch im internationalen Vergleich tun sich deutsche Manager eben nicht als sonderlich gierig hervor.

Alle im Unternehmen müssen profitieren

Andersherum wird ein Schuh daraus: Wenn ein Unternehmen gut verdient, dann müssen alle davon profiteren. Manager wie Malocher. Die einen über Boni, wenn sie denn gerechtfertigt und nicht auf kurzfristigen Erfolg angelegt sind. Die anderen über Gewinnbeteiligungen, die nicht nur Peanuts sein dürfen. Deshalb muss der Staat nachlegen: 360 Euro pro Mitarbeiter als Steuerfreibetrag für die Beteiligung an seinem Unternehmen sind viel zu wenig.

(Redaktion)


 


 

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