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Schaeffler

Staat soll Allianz mit Continental retten

Dramatische Wendung am Wochenende: Erst wurde bekannt, dass der Conti-Aufsichtsrat dem Willen Schaefflers nach vier Aufsichtsratssitzen plus Vorsitz im Gremium nachgibt, nun verhandeln beide Konzerne mit ihren jeweiligen Landesregierungen über Beihilfen.

Das bayerische Wirtschaftsministerium bestätigte bereits die Gespräche über Staatshilfen in Milliardenhöhe. Die Gespräche markieren eine Zäsur im Ringen der beiden Konzerne. Sowohl Schaeffler als auch Continental sind hoch verschuldet, insgesamt lasten auf der Gruppe Verbindlichkeiten von 22 Milliarden Euro. Noch in dieser Woche wird mit einer ersten Entscheidung gerechnet.

Das Land Niedersachsen überlegt nach Berichten der FTD, in die Reifensparte von Continental einzusteigen und so Arbeitsplätze zu sichern. Knapp die Hälfte der 145.000 Beschäftigten arbeiten dort, zuletzt wurde immer wieder über den Verkauf spekuliert. Unterdessen sollen Conti und Schaeffler bereits erste Voraussetzungen für den Einstieg eines Investors geschaffen haben.

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Zuvor hatte Schaeffler noch einen Sieg verbuchen können. Nach wochenlangen Auseinandersetzungen gab Conti-Chef von Grünberg seinen Posten auf und machte somit den Weg frei für vier Schaeffler-Mandate im Aufsichtsrat sowie den Schaeffler-Vertrauten Rolf Koerfer - der für Eignerin Maria-Elisabeth Schaeffler schon die FAG-Übernahme managte.

(Redaktion)


 


 

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