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Russland und Ukraine

Staatssekretär zieht nach Wirtschaftsreise positive Bilanz

Eine positive Bilanz seiner einwöchigen Reise in die Russische Föderation und in die Ukraine mit einer knapp zwanzigköpfigen Unternehmerdelegation hat Niedersachsens Wirtschaftsstaatssekretär Stefan Kapferer (FDP) nach seiner Rückkehr in Hannover gezogen.

Stationen der Reise waren die russischen Regionen Tjumen und Kaluga und die Hauptstadt der Ukraine Kiew. In der niedersächsischen Partnerregion Tjumen hätten die Unternehmensvertreter zahlreiche neue Kontakte knüpfen, einen Erfahrungsaustausch mit einem Großinvestor aus Bad Bentheim führen und dabei zahlreiche wichtige Standortinformationen für mögliche Investitionen erhalten können. 

Einladungen zur Hannover Messe 2010

In politischen Gesprächen des Staatssekretärs mit dem Vize-Gouverneur der Region und dem Bürgermeister der Stadt Tjumen sei konkret vereinbart worden, zu den Themen Energieeinsparung und Energieeffizienz kurzfristig einen gegenseitigen Austausch von Fachgruppen zu organisieren. Daneben hat Kapferer Vertreter der Gebiets- und Stadtverwaltung zur Hannover Messe 2010 eingeladen 

VW investierte 650 Mio. Euro in der Region

Die Region Kaluga wurde erstmals von einer offiziellen Wirtschaftsdelegation aus Niedersachsen besucht. Dabei stand der Besuch des neuen Standortes der Volkswagen AG mit einer Investitionssumme von rund 650 Millionen Euro im Mittelpunkt. Neben dieser großen Investition sollen derzeit auch mittelständische Unternehmen aus Niedersachsen dabei sein, in Kaluga Tochtergesellschaften zu gründen und dort ihre Vertriebszentrale für Russland aufzubauen. Im Mittelpunkt der politischen Gespräche Kapferers mit dem Vize-Gouverneur der Region und dem Bürgermeister der Stadt Kaluga stand die Intensivierung der gegenseitigen Zusammenarbeit, beispielsweise durch eine Unterstützung beim Thema Energieeinsparung. 

Euro 2012: Chancen bei Infrastrukturmaßnahmen

In Kiew konnten die Unternehmensvertreter bei einer nach Kapferers Angaben "sehr gut besuchten Kooperationsbörse" bereits bestehende Kontakte zu ukrainischen Unternehmen ausbauen und Erstkontakte knüpfen. Das Unternehmen Airpas AG aus Braunschweig und die ukrainische Fluglinie Aerosvit unterzeichneten hierbei einen Letter of Intent über eine künftige intensive Zusammenarbeit. Ein zentrales Thema stellte der Stand der Vorbereitungsarbeiten zur Fußball-Europameisterschaft EURO 2012 in Polen und der Ukraine dar. Hier besteht für niedersächsische Unternehmen die Möglichkeit, sich an Ausschreibungen für Infrastrukturmaßnahmen zu beteiligen. 

Karpferer sieht noch viel Potenzial

Im Mittelpunkt der Gespräche Kapferers mit dem Wirtschaftsminister der Ukraine Bogdan Danylyschyn standen die Themen Hafenwirtschaft, Energie und Exportförderung. Hier sieht Kapferer noch viel Potenzial für eine verbesserte Zusammenarbeit und neue Marktchancen für niedersächsische Unternehmen. Der Staatssekretär hat daher den ukrainischen Wirtschaftsminister zusammen mit einer Wirtschaftsdelegation zu einem Gegenbesuch im kommenden Jahr nach Niedersachsen eingeladen.

(Redaktion)


 


 

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