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Stadtwerke Osnabrück

Namenswettbewerb für neues Bus-Gespann endet bald

Die Entscheidung fiel nach einer einwöchigen Testphase im Mai 2009. Der sog. „Maxi Train“ des Unternehmens Göppel überzeugte Fachleute der Stadtwerke Osnabrück und die Fahrgäste gleichermaßen. Seitdem will man in der Friedensstadt die innovativen Busanhänger aus Nobitz in Thüringen anschaffen

Ein Bus mit einem Busanhänger des Typs "Maxi-Train" soll zukünftig vor allem auf der "Studenten-Linie" 21 und im Schülerverkehr eingesetzt werden. „Innerhalb kürzester Zeit haben die Osnabrücker den 23 Meter langen Bus mit Anhänger in ihr Herz geschlossen. Es gibt deutschlandweit kaum Städte, in denen es auf der Linie unterwegs ist“, erläutert Martin Meyer-Luu von den Osnabrücker Stadtwerken die kleine Nahverkehrs-Revolution bei dem Projekt.

Busanhänger: Einsatz im Linienverkehr

Zumindest eine Nahverkehrs-Revolution in Westdeutschland - denn in der DDR waren die Bus-Gespanne vor der Wiedervereinigung häufiger im Einsatz, während man in Westdeutschland auf Gelenkbusse setzte. Da die Busanhänger damals eine entsprechend starke Motorisierung benötigten, die nach der Wiedervereinigung von der westdeutschen Industrie nicht angeboten wurde, stellte man auch im Osten Deutschlands nach und nach auf die zuweilen wartungsintensiveren Gelenkbusse um. Nun könnte sich in Osnabrück eine Gegenbewegung formieren - schließlich ist von den schmucklosen Busanhängern von damals nicht mehr viel in den "Maxi Trains" zu finden. Sie unterscheiden sich innen und außen in Punkto Komfort und Ausstattung kaum vom eigentlichen Bus. Selbst Fahrgastanzeigen mit der nächsten Haltestelle sind vorhanden.

In bedarfsstarken Zeiten können Busse mit dem Anhänger "aufgerüstet" und in bedarfsschwachsen Zeiten wieder "abgerüstet" werden. Zudem ist die Anhängerkupplung erheblich weniger Wartungsintensiv als das Mittelteil der gängigen Gelenkbusse. Einziges Manko: Der direkte Kontakt zum Busfahrer fehlt durch die abgetrennte Anhänger-Kabine. Moderne Technik wie Sprechanlage und Kameras können diese kleineren Defizite heutzutage aber größtenteils wieder auffangen.

Namenswettbewerb: Vorschläge gesucht

Nun will man auch einen besonderen Namen für das Osnabrücker Bus-Gespann. Es winken nach Stadtwerke-Angaben attraktive Gewinne Eine mit Vertretern Osnabrücker Medien, Kreativen und Marketingfachleuten prominent besetzte Jury wird am 29. Januar 2010 die Entscheidung treffen, wie der als „Maxi Train“ bekannte Bus in Osnabrück künftig heißen soll. Zu gewinnen gibt es eine persönliche Tagesreise mit dem komfortablen Reisebus der Stadtwerke Busreisen. Aber auch die weiteren neuen Finalisten gehen nicht leer aus. Sie werden zu einem exklusiven Event eingeladen

„Wir haben uns bewusst dafür entschieden, dass dieser Bus ein ganz besonderes Aussehen erhalten soll, das sich von allen bisher bekannten Osnabrücker Bussen unterscheidet." (Martin Meyer-Luu, Stadtwerke Osnabrück)

Der Name soll auf den Scheiben des Busses angebracht werden und die bestehende Folienbeklebung ergänzen. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, dass dieser Bus ein ganz besonderes Aussehen erhalten soll, das sich von allen bisher bekannten Osnabrücker Bussen unterscheidet“, hebt Martin Meyer-Luu hervor.

Namens-Ideen können noch bis zum 15. Januar 2010 per E-Mail unter [email protected] oder auf der Stadtwerke-Website www.stadtwerke-osnabrueck.de eingereicht werden.

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von vocivoci
09.04.10 17:10 Uhr
Rundumleuchte

"Jörg Arensmann (studentischer Vertreter in den Gremien des Studentenwerks, Jusos HSG) weist daraufhin, dass der Maxibus der Stadtwerke Osnabrück eigentlich gesetzlich ein gelbes Rundumlicht benötige - allgemeines Erheiterung im StuPa."
Quelle: Protokoll des Studierendenparlaments der Universität Osnabrück vom 10.Februar 2010: http://www.stupa.uni-osnabrueck.de/protokolle.html

 

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