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Ehemaliger Bundesfinanzminister

Steinbrück warnt vor Auseinanderbrechen der Eurozone

Der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) warnt vor einem Austritt Griechenlands aus dem Euro. "Es wäre meines Erachtens ein sehr riskanter Schritt, weil niemand wirklich voraussagen kann, was dann passiert", sagte Steinbrück dem Magazin "Cicero" (Märzausgabe).

Neben den ökonomischen Konsequenzen hätte ein Auseinanderbrechen der Eurozone auch ein "politisches Desaster" zur Folge: "Eine Wiedereinführung der nationalen Währungen hätte unweigerlich eine politische Renationalisierung zur Folge."

Steinbrück übte gleichzeitig heftige Kritik am Krisenmanagement der schwarz-gelben Bundesregierung, das sich ausschließlich auf zwei Aspekte konzentriere. "Erstens wird Geld zur Verfügung gestellt, damit die Griechen sich refinanzieren können, und zweitens werden ihnen harte Sparprogramme abverlangt." Nötig sei aber für Länder wie Griechenland und Portugal ein Wachstumspakt, damit sie sich wirtschaftlich stabilisieren könnten.

(dapd )


 


 

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