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Oldenburg

Fahrzeug von Google Street View beschädigt

Sie kurven durch deutsche Städte und filmen die Straßenzüge ab: die Fahrzeuge von Google Street View. Doch die Film-Ambitionen der Internet-Suchmaschine Google sorgen so mancherorts auch für Verstimmungen. In Oldenburg wurde jetzt von einem Unbekannten ein Fahrzeug beschädigt.

Nach Polizeiangaben beschädigte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein bislang unbekannter Täter einen geparkten Street View-Kamerawagen. Er durchtrennte die Verbindungskabel zwischen der auf dem Dach montierten Bildaufnahmeanlage und dem Fahrzeuginnenraum. Darüber hinaus wurde aus einem Reifen des Fahrzeugs vom Typ Opel die Luft herausgelassen.

Täter hinterlässt Zettel

Offenbar um den Fahrer des Fahrzeugs im Straßenverkehr nicht in Gefahr zu bringen, hat der Unbekannte unter dem Scheibenwischer zudem einen handschriftlichen Zettel hinterlassen und auf den platten Reifen aufmerksam gemacht. Die Schadenshöhe konnte nach Angaben eines Sprechers der Polizei in Oldenburg noch nicht ermittelt werden. Die systematische Verfilmung von Straßenzügen durch den US-Konzern Google hatte bundesweit immer wieder zu Protesten von betroffenen Anwohnern gesorgt.

Hinweise zur Tat nimmt die Polizei Oldenburg unter Tel. 0441/790-4115 entgegen.

(Redaktion)


 


 

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6 Kommentare

von Leser01
29.03.10 23:06 Uhr
Zivilcourage

Ehrlich gesagt wundert es mich bei dem dreisten Vorgehen seitens Google, warum so etwas nicht öfter passiert. Soll doch umgekehrt mal ein Deutscher in USA die Straßen komplett verfilmen. Ob's da nur beim platten Reifen bliebe?

von Blah
30.03.10 10:21 Uhr
USA

In Amiland sind bereites nahezu alle Straßen abgefilmt.

Ich persönlich finde Google Street View gut. Wem es nicht passt, der kann entsprechend Widerspruch einlegen.

Interessant ist jedoch das sich Leute, nur weil ihre Häuser von außen fotografiert werden, so dermaßen auf den Schlips getreten fühlen.Warum? Ist euch eure Häuserfassade peinlich?

Wer "Angst" hat auf einem Foto zu landen auf dem er nicht landen will soltle sowieso die Öffentlichkeit meiden. Denn jeder Mensch kann jederzeit irgendwo fotografiert werden.

von baeh
30.03.10 11:12 Uhr
warum?

Ich finde das Street View Projekt auch sehr sinnvoll. Beispielsweise ist Holland abgefilmt worden - wo hat es dem Land bitte sehr bisher geschadet?

von Leser01
30.03.10 12:43 Uhr
darum!

Widerspruch einlegen: Gefilmt wird aber trotzdem. Und die Roh-Daten werden sicherlich gejöscht. Ehrlich. Ja, Ehrenwort und so.
Häuserfassade: Nein eben nicht nur. Die Kamera-Autos fahren mit hohen Masten durch die Gegend. Da sieht man eben mehr als der Fussgänger. Ein hoher Zaun ist für jeden anständigen Menschen ein Hinweis. Dahinter hast Du nichts zu suchen. Google schaut trotzdem drüber und verewigt alles in Farbe weltweit und für immer. Sorry, aber ich finde das einfach nur unverschämt. Das gehört sich nicht. Vorher fragen!
USA bereits verfilmt: Ja und, war das ein Ausländer der da filmte? Wohl kaum. Da sehe ich schon kleine feine Unterschiede.

von Anwohner
30.03.10 14:54 Uhr
Der Begriff Straßenzüge

Wenn man den privaten Garten zb. hinter einer 2...3 Meter hohen Mauer oder Hecke noch als öffentlichen Straßenzug bezeichnet, so sollte man Google bedenkenlos freie Fahrt geben.

von Leser
31.03.10 22:19 Uhr
Danke dem Täter

Na, hoffentlich kommt der Täter davon. Vielen Dank dafür von mir.
Ich persönlich lege Widerspruch ein, wie blöd kann man denn sein, seine Wohngegend von allen Seiten in Ruhe inspizieren zu lassen, für Kriminelle (Einbrecher, Pädophile, nur als Beispiel) jeder Art ein willkommenes Fressen. Bei Hotels und anderen Urlaubszielen kann ich es verstehen, aber bei stinknormalen Wohngegenden sehe ich da keinen Sinn!

 

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