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Kompromiss nach viertägigem Streik

Tarifparteien einig über Arbeitsbedingungen bei der Postbank

Ein viertägiger Streik bei der Postbank endet mit einem Kompromiss: Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi haben sich über die künftigen Arbeitsbedingungen bei der Deutsche-Bank-Tochter geeinigt. Ergebnis mehrtägiger Verhandlungen war ein Überleitungstarifvertrag für die rund 20.000 Postbank-Beschäftigten, teilten die Tarifparteien am Freitag mit.


Dessen Eckpunkte sind Standortgarantien und der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen sowohl bei der Postbank als auch der Tochter BHW bis Ende 2014. Im Gegenzug soll unter anderem die Arbeitszeit der Beschäftigten durch kürzere Pausen erhöht werden und der Urlaubsanspruch bei Neueinstellungen mit der Betriebszugehörigkeit steigen.

"Wir haben einen für beide Seiten tragfähigen Kompromiss erarbeitet", sagte Postbank-Personalvorstand Ralf Stemmer. Auch die Gewerkschaft zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. Einziger Wermutstropfen sei das Zugeständnis bei der Neuregelung der Pausen, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Beate Mensch. "Durch diesen Abschluss konnte möglicherweise auch eine Wende im Deutsche-Bank-Konzern eingeläutet werden."

Entzündet hatte sich der Streit an Plänen der Deutschen Bank, bei ihrer neuen Tochter Postbank drastisch die Kosten zu senken. Die Gewerkschaft befürchtete Pläne des Postbank-Vorstands, im Zuge der Integration in die Konzernmutter Bereiche in neue Gesellschaften zu schlechteren Bedingungen auszugliedern.

(dapd )


 


 

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