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Antibiotika-Studie der NRW-Regierung

Landesamt weist Kritik des RWI zurück

Kürzlich hat das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen die von der NRW-Landesregierung in Auftrag gegebenen Studie über den Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast in Zweifel gezogen. Inzwischen reagierte man im politischen Düsseldorf.

Auf Anordnung des Ministeriums hat das zuständige Landesamt inzwischen nach eigenen Angaben eine erneute Überprüfung der Ergebnisse und des Datenmaterials vorgenommen. Das Ergebnis hat das LANUV nunmehr dem Ministerium vorgelegt.

Die Überprüfung habe ergeben, dass die Kritik in einem Punkt zutreffend sei und ein methodischer Zuordnungsfehler von Mastdurchgängen dazu führte, dass eine geringfügig zu hohe Zahl von Masthühnern angesetzt worden war, die mit Antibiotika behandelt wurden.

Studie wird noch einmal von Sachverständigen überprüft

Die Überprüfung habe darüber hinaus alelrdings keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die ermittelten Ergebnisse und die daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen in Frage zu stellen seien, so die Landesbehörde LANUV - die ist vergleichbar mit dem Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) in Niedersachsen. Die Grundaussagen der Studie, die angegeben Trends und der festgestellte massive Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast stehe nicht in Frage, so das LANUV:

Das Landesamt hat dem zuständigen Ministerium inzwischen vorgeschlagen, die Studie einer externen Detailprüfung durch einen unabhängigen Sachverständigen zu unterziehen. Das Ministerium ist dem Vorschlag des Landesamtes laut einer Mitteilung gefolgt.

(Redaktion)


 


 

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