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Schwere Unwetter

Sturm und Starkregen beschäftigten Polizei und Feuerwehr

Ein schweres Unwetter zog gestern über Weser-Ems hinweg. In Ostfriesland wurden teilweise die Schulen geschlossen, in Jever wurde durch den Sturm in einem Wohngebiet eine 150 Jahre alte Kastanie entwurzelt und kippte auf die Straße. Ähnliche Vorkommnisse wurden auch aus Schortens und Wilhelmshaven berichtet. In der Einsatzleitstelle Leer gingen gestern Vormittag nach Angaben der zuständigen Kreisverwaltung binnen kürzester Zeit rund 100 Notrufe ein.

Nachdem sich die Lage nach einem heftigen Gewitter zunächst gegen 6:30 Uhr etwas beruhigt hatte, tobte gegen 6:45 Uhr erneut ein schweres Gewitter mit Starkregen und Orkanen über großen Teile von Weser-Ems. In dieser Phase wurde im Landkreis Leer von der dortigen Kreisveraltung aus Sicherheitsgründen sofort die Schließung aller Schulen im Kreisgebiet angeordnet. Per SMS wurden Bürger  über diese Maßnahme informiert. Offenbar wegen gewitterbedingter technischer Probleme, wurden aber nach bisherigem Stand nicht alle SMS sofort zugestellt. Dies war nach Angaben der Kreisverwaltung in dieser Situation aber nicht beeinflussbar. Für Schüler, die sich dennoch  auf den Weg zur Schule gemacht hatten, war vor Ort eine Betreuung eingerichtet worden, heißt es vom Landkreis. Menschen kamen im Landkreis Leer nicht zu Schaden.

Orkan tobte auch über dem Landkreis Friesland

In in der Zeit zwischen 7:00 und 8:00 Uhr waren Polizei und Feuerwehr im Landkreis Friesland und Wilhelmshaven mit dem vorüberziehenden Orkan konfrontiert. Die meisten Schäden wurden dabei nach Angaben der Polizei im nördlichen Landkreis Friesland mit Schwerpunkt Jever und Schortens gemeldet. .

Umgeknickte Straßenbäume und abgehobene Gullydeckel

Durch den heftigen Sturm wurde nach Polizeiangaben in Jever (Landkreis Friesland) um ca. 7:40 Uhr eine ca. 150 Jahre alte Kastanie entwurzelt, die dann auf die Fahrbahn fiel. Dadurch wurden drei abgestellte Pkw sowie eine Straßenlaterne beschädigt. Die freiwillige Feuerwehr Jever benötigte ca. zwei Stunden, um den sehr großen Baum von der Fahrbahn zu entfernen. In Schortens wurden um 7:34 Uhr ebenfalls zwei ältere Straßenbäume durch den Sturm entwurzelt. In einem Fall hoben die Wurzeln das Erdreich sowie eine größere Asphaltfläche der Fahrbahn an. Die Straßenmeisterei musste die Baumstämme oberhalb der Wurzeln absägen, um so die entstandenen Löcher zu verfüllen und die Asphaltdecke zu reparieren. Neben einer Vielzahl von abgenickten Ästen, hoch gedrückten Gullydeckeln sowie voll gelaufenen Kellern blieb es aber hauptsächlich bei diesen aufgeführten Schäden im nördlichen Landkreis Friesland. Im südlichen Landkreis verzeichnete die Polizei lediglich im Bereich des Hafens in Varel einen Blitzeinschlag in eine Eiche.

Wilhelmshaven blieb größtenteils verschont

Die Stadt Wilhelmshaven blieb größtenteils von den Unwettern verschont. Dort kam es zu Überflutungen und angehobenen Gullydeckeln. In Wilhelmshaven-Sengwaren wurden zudem Bäume abgeknickt. Person kamen laut Polizei in Folge der Unwetter glücklicher Weise auch im Landkreis Friesland und im Stadtgebiet Wilhelmshaven nicht zu Schaden

(Redaktion)


 


 

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