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Solarindustrie in der Rezession

Sunline AG im Fokus

Die deutsche Solarindustrie erlebte einen jahrelangen Boom, nun werden erstmals Firmenpleiten erwartet. Mit der Sunline AG aus Fürth ist auch ein Solar-Unternehmen aus Mittelfranken in den vergangenen Tagen in den Fokus gerückt.

Nach einem beispiellosen Boom in der deutschen Solarenergiebranche bestimmen inzwischen Finanzierungslöcher, Absatzprobleme und Insolvenzängste den Alltag der Branche. Die Umsätze einiger Unternehmen sind in diesem Jahr kurzfristig um 70 bis 75 Prozent eingebrochen. Auf die Wirtschaftskrise war die Branche kaum vorbereitet, wurde sie doch durch staatliche Förderprogramme in Spanien und Deutschland lange großzügig gefördert. Die weltweite Nachfrage nach Photovoltaikanlagen hatte sich seit dem Jahr 2000 verzwanzigfacht, aus kleinen Igenieurbüros wurden Weltkonzerne, auch durch das Interesse an der Börse.

Nun hat die Branche mit Überkapazitäten zu kämpfen und eine Marktbereinigung steht bevor. So erfolgte gestern vom Fürther Solaranlagenbauer Sunline AG der Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit. Die Aktie des Unternehmens brach daraufhin um über 60 Prozent ein. Der Geschäftsbetrieb des Unternehmens werde voraussichtlich weiter laufen und der Vorstand bemühe sich intensiv um neue Investoren, um den Fortbestand des Unternehmens sowie die Arbeitsplätze zu sichern, heißt es in einer Mitteilung der Firma.

(Redaktion)


 


 

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