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Supermärkte in Oldenburg

Labor findet nach Testkäufen Keime im Fleisch

Stichprobenartig hat das NDR-Magazin "Markt" Putenschnitzel, Gulasch und Bierschinken in Supermärkten und bei Fleischereien in Hamburg, Kiel und Oldenburg (Oldb.) eingekauft und in einem Lebensmittelinstitut untersuchen lassen. Mit unschönem Ergebnis.

Insgesamt  7 von 18 Proben waren laut NDR nicht mehr frisch, die Gesamtkeimzahl deutlich erhöht. In Supermärkten und Fleischereien werde Fleisch angeboten, das sich am Rande der Haltbarkeit befindet und nur noch bedingt verkehrsfähig sei, so die Redaktion "Markt" beim NDR.

Supermarkt-Fleischtheke häufig teurer

"Die Verbraucher hätten den Bierschinken, das Gulasch oder die Putenschnitzel noch am Tag des Kaufs essen müssen. Zuhause im Kühlschrank haben diese Produkte nichts mehr verloren", kritisiert Michael Benner, Leiter Qualitätssicherung im Lebensmittelinstitut KIN. Außerdem waren sechs Proben mit Darmbakterien verunreinigt. "Verantwortlich dafür sind Hygienemängel. Häufig liegt das an der mangelnden Hygiene beim Personal", so der Vorwurf von Michael Benner.

Die auffälligen Proben stammten laut NDR sowohl aus dem Supermarkt als auch aus der Fleischerei. Dabei sei überraschenderweise der Fleischeinkauf im Supermarkt häufig teurer gewesen als in der Fleischerei, so die "Markt"-Redaktion.

Die Recherchen des Verbrauchermagazins "Markt" werden am Montag, den 10. Dezember 2012, um 20:15 Uhr im NDR Fernsehen ausgestrahlt.

(Redaktion)


 


 

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