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So zahlt man heute

Bei der Polizei benachbarten Nordrhein-Westfalen nutzt man sie schon seit vielen Jahren, nun kann man auch bei der Polizei Niedersachsen zeitgemäß mit EC-Karte bezahlen (business-on.de berichtete). Das neue Bezahlterminal wurde nun bei der Polizeidirektion Osnabrück vorgestellt.

Nach einer erfolgreichen Testphase führt Niedersachsens Polizei ein neues Verfahren im Zahlungsverkehr ein. „Der Aufwand für Bargeldkassen, die Führung von manuellen Listen, Formularen und Abrechnungen reduziert sich und setzt Kräfte für unsere Kernaufgaben, sprich für die Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten sowie die Gefahrenabwehr, frei,“ so Osnabrücks Polizeipräsidentin Heike Fischer.

Darüber hinaus liefere das System verlässliche Zahlen über Verwarnungen im Bereich der Verkehrsordnungswidrigkeiten zur Erkennung von Brennpunkten, so Fischer weiter. Letzteres ist insbesondere im Hinblick auf die Einrichtung von Verkehrskontrollen von Bedeutung.

Als zuweilen interessanter Nebeneffekt des hocheffizienten Systems  könnte auch der neben Autofenstern diskutierende Beamte am Straßenrand immer mehr aus dem Straßenbild verschwinden. Schließlich entfallen langwierige Diskussionen über Termine und den Aufwand, Geld am Geldautomaten abzuheben.

Verwarngelder, Sicherheitsleistungen von ausländischen Verkehrsteilnehmern und Gelder zur Abwendung eines Haftbefehles können zukünftig mit der eigenen EC- oder Kreditkarte schon am Funkstreifenwagen bezahlt werden. Auch die partnerschaftliche Fahrt von Bürgern (zumeist LKW-Fahrern) und Niedersachsens Polizei zum nächsten Geldautomaten ist damit Vergangenheit: mit der Einführung der bargeldlosen Zahlungsmöglichkeit läuft nämlich die Möglichkeit der Annahme von Bargeld vor Ort grundsätzlich aus. Eine Ausnahme gilt nur für Personen, die keine Karte besitzen und über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügen.

Erwischte Verkehrsteilnehmer haben allerdings weiter die Möglichkeit, das Verwarngeld durch Überweisung zu zahlen. Bei Sicherheitsleistungen und Haftbefehlen wird laut Polizei zwar eine bargeldlose Zahlung bevorzugt, es besteht aber in diesen Fällen weiterhin die Möglichkeit der Bargeldannahme.

Die Polizeidirektion Osnabrück hat beispielsweise über 210 mobile Terminals zugeteilt bekommen. Der gesamte Zahlungsverkehr wird nach den strengen Standards des Zentralen Kreditausschusses abgewickelt.

(Redaktion)


 


 

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