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Dax erholt sich vom Schock des Vortages

Der Frankfurter Aktienmarkt hat sich etwas von den herben Verlusten des Vortages erholt. Nachdem der griechische Premier Giorgos Papandreou eine Volksabstimmung über die Hilfen für sein hoch verschuldetes Land angekündigt hatte, war der Dax am Dienstag um fast fünf Prozent eingebrochen.


Am Mittwoch machte der Dax nun einen Teil dieser Verluste wieder wett, verpasste aber den Sprung über die 6.000-Zähler-Marke. Bis Handelsschluss notierte er mit 2,2 Prozent im Plus bei 5.965 Punkten. Positiv war auch das Bild bei den Nebenwerten. Der MDax legte 1,4 Prozent auf 8.855 Zähler zu, ebenso wie der TecDax, der bei 683 Punkten schloss.

Auch der Euro erholte sich wieder. Bis zum Abend zahlten Devisenhändler 1,3747 Dollar für die Gemeinschaftswährung. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte ihren Referenzkurs am Nachmittag sogar bei 1,3809 Dollar und damit 1,3 Prozent höher als am Vortag festgelegt.

Auch aus den USA kamen am Mittwoch wieder positive Vorgaben. An der New Yorker Wall Street legte der Dow-Jones-Index bis zum Abend (MEZ) 1,5 Prozent auf 11.828 Punkte zu. Der technologieorientierte Nasdaq verbesserte sich um 1,2 Prozent auf 2.638 Zähler.

In einem fast durchweg positiven Dax setzte sich die Lufthansa an die Spitze. Anteile der größten deutschen Fluggesellschaft verteuerten sich um 6,6 Prozent auf 9,85 Euro. Dicht auf folgten Papiere von Volkswagen, die sechs Prozent zulegten und bei 127,20 Euro aus dem Handel gingen. Einziger Verlierer des Tages waren die Anteile des Hamburger Nivea-Herstellers Beiersdorf. Sie gaben 0,8 Prozent auf 40,29 Euro ab.

Im MDax konnten allen voran Aktien des Spezialmaschinenbauers Gea zulegen. Sie verteuerten sich um sechs Prozent auf 20,50. Ebenso deutlich im Plus lagen mit 5,4 Prozent Papiere von Heidelberger Druckmaschinen, die zu Handelsschluss 1,38 Euro kosteten. Am Ende der Liste fanden sich dagegen Anteile von Wacker Chemie. Sie büßten zwei Prozent auf 67,60 Euro ein.

Die Spitzenposition im TecDax eroberten am Mittwoch Papiere des Solarkonzerns Q-Cells. Sie verteuerten sich um 6,6 Prozent auf 73 Cent. Verkauft wurden dagegen Anteile des Hildener Biotechnologie-Unternehmens Qiagen. Sie gaben 1,4 Prozent auf 9,65 Euro ab.
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(dapd )


 


 

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