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Dax sackt nach zwischenzeitlichen Gewinnen wieder ins Minus

Die Unsicherheit über den Fortgang in der europäischen Schuldenkrise hat dem deutschen Aktienmarkt am Donnerstag einen unbeständigen Tag beschert.

Nachdem der Dax bis zum Mittag immer tiefer ins Minus gefallen war und zwischenzeitlich ein Tagestief 5.778 Punkte markiert hatte, stieg er am Nachmittag sogar ins Plus und erreichte zwischenzeitlich 5.921 Zähler. Allerdings konnte der deutsche Aktien-Leitindex die Gewinne nicht halten und notierte bis Handelsschluss mit einem Verlust von 1,1 Prozent bei 5.850 Punkten.

Auch die Nebenwerte schlossen mit Abschlägen. So gab der MDax bis zum Abend 1,6 Prozent auf 8.721 Zähler ab, der TecDax büßte 1,4 Prozent auf 680 Punkte ein.

Am Morgen hatte der Markt bereits mit Verkäufen auf die Warnung der Ratingagentur Fitch reagiert, dass die Schuldenkrise in der Eurozone auch US-Banken in Mitleidenschaft ziehen dürfte. Hinzu kam eine schwache Nachfrage bei einer Auktion spanischer Staatsanleihen. Daraufhin kletterten die Renditen zehnjähriger spanischer Titel auf den höchsten Stand seit dem Start des Euro.

Der Euro zeigte sich von den schlechten Nachrichten aber unbeeindruckt. Hatten Devisenhändler am Mittag noch lediglich 1,3448 Dollar gezahlt, stieg die Gemeinschaftswährung bis zum Abend auf 1,3515 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte ihren Referenzkurs im Tagesverlauf nahezu unverändert bei 1,3480 Dollar festgelegt.

Im fast durchweg von Verlusten geprägten Dax verbuchten Titel des Stahlkonzerns ThyssenKrupp mit 5,9 Prozent auf 18,73 Euro die größten Einbußen. Unter Druck standen auch die Anteile der Großbanken. Commerzbank gaben 4,3 Prozent auf 1,46 Euro nach, Deutsche Bank fielen um 3,7 Prozent auf 27,29 Euro. Das größte Plus verzeichneten dagegen Metro. Die Papiere stiegen um 1,5 Prozent auf 35,85 Euro.

In der zweiten Reihe im MDax fielen Heidelberger Druckmaschinen mit Verlust von 6,5 Prozent auf 1,30 Euro ans Ende des MDAX. Die wenigen Gewinner im Index wurden von Deutsche Wohnen angeführt, die 5,4 Prozent auf 10,12 Euro zulegten.

Im TecDax verloren Centrotherm 9,7 Prozent auf 10,33 Euro und verzeichneten damit die höchsten Verluste. Dagegen legten Q-Cells um mehr als 14 Prozent auf 99 Cent zu.

(dapd )


 


 

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