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Medienbericht

Rost frisst Schienen in Ostdeutschland auf

Auf der seit Mittwochmittag gesperrten Bahnstrecke Halle-Bitterfeld sind nach Angaben des Eisenbahnbundesamtes in einem 15 Kilometer langen Abschnitt die Stahlschwellen so stark durchgerostet, dass die Stabilität des Gleiskörpers gefährdet ist. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung in ihrer Freitagausgabe.

Behördensprecher Moritz Huckebrink sagte der Zeitung, es handele sich um "erhebliche sicherheitsrelevante Schäden". Deshalb sei der Betrieb "bis auf Weiteres" untersagt worden.

In den 1990ern neue Technologie erprobt

Die Strecke Halle-Bitterfeld war Mitte der 1990-Jahre komplett neu gebaut und für Tempo 160 ausgelegt worden. Abschnittsweise hatte die Bahn dabei eine neue Technologie erprobt, bei der Y-förmige Stahlschwellen auf Asphalt verankert worden waren, auf dem ein Schotterbett liegt. Das Unternehmen versprach sich davon einen geringeren Unterhaltungsaufwand und einen höheren Fahrkomfort.

Bahnsprecher Jörg Bönisch sagte der Zeitung, es gebe bundesweit auf 14 Kilometern Länge noch sechs weitere Streckenabschnitte mit derselben Technologie. Diese würden nun auch überprüft.

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von Thomas W.
03.08.12 10:12 Uhr
Bundesland

Das Bundesland in dem Halle und Bitterfeld liegen, heisst nicht Ostdeutschland, sondern Sachsen Anhalt. So viel investigativer Journalismus sollte schon möglich sein, oder ?

 

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