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Medienbericht

Telekom will im Geschäft der Kabelnetzbetreiber mitmischen

Die Deutsche Telekom will offenbar im Geschäft der Kabelnetzbetreiber mitmischen. Der Dax-Konzern will einem Zeitungsbericht zufolge Unternehmen wie Kabel Deutschland die lukrativen TV-Rahmenverträgen mit Wohnungsgesellschaften abluchsen. "Wir widmen uns dem Thema sehr intensiv", sagte Thomas Berlemann, Telekom-Vertriebschef für Deutschland, der "Financial Times Deutschland". Die Telekom sehe die Wohnungswirtschaft als ein Wachstumssegment.

Dazu will der Konzern dem Bericht zufolge zunächst die TV-Grundversorgung sicherstellen. In Wohnungen könnten Nutzer künftig das TV-Signal, wie bei der Konkurrenz , aus den Kabelnetzsteckdosen beziehen. Bislang lief das Fernsehsignal stets über das herkömmliche Telefonkabel. Zudem konnten Nutzer das Telekom-TV-Produkt Entertain bisher nicht kaufen, ohne gleichzeitig einen Internetzugang bei der Telekom zu mieten. Der Konzern wirbt dem Bericht zufolge derzeit bei Wohnungsgesellschaften mit auslaufenden Verträgen sowie bei neuen Wohnanlagen, die Ausschreibungen starten.

Kabel Deutschland, Unitymedia & Co.  führen

Das Geschäft mit der Wohnungswirtschaft machen bislang große Anbieter wie Kabel Deutschland, Unitymedia und Kabel BW sowie Dutzende kleinere Kabelbetreiber. Die Unternehmen schließen dabei langjährige Verträge mit Wohnungsgesellschaften ab und versorgen Mietwohnungen mit TV-Signalen. Mieter zahlen dafür über ihre Nebenkosten je Monat acht bis zehn Euro.

(dapd )


 


 

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