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Tennet

Netzbetreiber denkt über Börsengang nach

Der staatliche niederländische Stromnetzbetreiber Tennet will sich für die kostspielige Netzanbindung von Windkraftanlagen im Meer notfalls auch durch einen Börsengang das nötige Geld holen.

Während sich Tennet für anstehende Investitionen in das deutsche Stromnetz mit zusätzlichem Eigenkapital gestärkt habe, könnten die Investitionen in den Niederlanden durch eine Kapitaleinlage des Staates oder durch einen Börsengang finanziert werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Arnheim mit. Eine Entscheidung darüber sei noch in diesem Jahr notwendig.

Insestitionen von 8 Milliarden Euro notwendig

In Deutschland rechnet Tennet im kommenden Jahrzehnt mit Investitionen von acht Milliarden Euro, wovon allein 4,5 Milliarden Euro auf die Netzanbindung der Offshore-Windparks entfallen. Da Tennet die Summe alleine nicht stemmen kann, hatten sich die Niederländer zuletzt den japanischen Finanzinvestor Mitsubishi mit an Bord geholt. Mitsubishi will mehr als eine halbe Milliarde Euro in die Netzanbindung von Windparks in der Nordsee stecken. Derzeit gebe es Gespräche mit anderen interessierten Investoren für die Finanzierung von Offshore-Projekten in Deutschland, erklärte Tennet.

In Holland sieht Tennet des Investitionsbedarf für die kommenden zehn Jahre bei fünf Milliarden Euro. "Innerhalb der nächsten zwei Jahre werden wir weiteres Kapital von unserem Gesellschafter oder dritten Parteien benötigen, um auch unsere niederländischen Investitionen zu bewältigen", sagte Tennet-Chef Mel Kroon.

(dapd)


 


 

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