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Thyssen-Krupp zieht die Notbremse

Ein Zug an der Notbremse! Anders kann man die Ankündigungen des Stahlriesen Thyssen-Krupp nicht werten. Eine Milliarde Euro sollen in Zukunft pro Jahr eingespart werden. Eine auch für diesen Konzern mit aktuell noch 188.000 Mitarbeitern horrende Summe. Bluten mussten bisher schon weltweit rund 12.000 fest angestellte Mitarbeiter, Tausende von Leiharbeitern noch gar nicht mitgezählt.

Die Krise hat die Stahlbranche kalt erwischt. Wo 2008 noch Rekordproduktionen und -umsätze gefeiert wurden, waren die Hochöfen in den letzten Monaten weltweit nur zu rund 50 Prozent ausgelastet. Zwar zeichnet sich eine Besserung ab, aber wie hoch die Produktion wieder steigt, weiß niemand. ThyssenKrupp als größter deutscher Stahlkocher will sich neu strukturieren. Weil die Produktion ohnehin schon durchrationalisiert ist, sollen Management und Verwaltung umgebaut werden. Hoffentlich bringt dieser Schritt Stabilität ins Unternehmen.

(Redaktion)


 


 

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