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Bund verkauft Immobilien-Tochter an US-Finanzinvestor

Der Bund hat nach dem Verkauf Tausender ehemaliger Treuhand-Wohnungen nun auch den Rest seiner Immobilien-Tochter TLG veräußert.

Für 1,1 Milliarden Euro geht die TLG Immobilien an den US-Finanzinvestor Lone Star, wie das Bundesfinanzministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte. Die TLG hält ein Portfolio von rund 780 Gewerbeimmobilien und ist damit den Angaben zufolge das führende Immobilienunternehmen in Ostdeutschland. Sie war 1991 als Tochtergesellschaft der Treuhandanstalt zunächst zur Privatisierung von Volksvermögen der DDR gegründet worden.

Schäuble: "Idealer Zeitpunkt" für Veräußerung

Mit dem Verkauf der TLG schließt der Bund die größte Unternehmensprivatisierung der vergangenen fünf Jahre ab. "Die gegenwärtige Marktsituation war aus Sicht des Bundes ein idealer Zeitpunkt für den Verkauf der TLG Gruppe und die Erzielung eines guten Erlöses im Sinne der Steuerzahler", erklärte Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Der neue Eigentümer Lone Star wolle das Unternehmen fortführen und das Portfolio weiter entwicklen.

Bereits im November hatte das Ministerium rund 11.350 Wohnungen der TLG an die Hamburger TAG Wohnen verkauft und dabei 471 Millionen Euro inklusive Schulden erlöst.

(dapd)


 


 

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