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Blutgerinnungshemmer Ursache?

Boehringer Ingelheim untersucht Todesfälle in Japan

Beim Pharmakonzern Boehringer Ingelheim herrscht noch Unklarheit über die Ursache von fünf Todesfällen in Japan, die möglicherweise im Zusammenhang mit der Einnahme des Medikaments Prazaxa stehen.


Das Unternehmen, das das Präparat zur Vorbeugung von Schlaganfällen als Pradaxa ab September auch in Deutschland vermarktet, sucht noch nach den Gründen für die Todesfälle. Ein Unternehmenssprecher sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus": "Wir wissen es noch nicht genau." Seit März wurden dem Bericht zufolge in Japan mehr als 64.000 Menschen mit dem Blutgerinnungshemmer behandelt. Nach der Verabreichung hätten 81 Patienten schwere Blutungen erlitten, fünf hätten nicht überlebt. Vorsorglich appelliere das Unternehmen an "alle behandelnden Ärzte, sich an die Hinweise in der Fachinformation zu halten. Besondere Vorsicht ist angeraten, wenn ältere Patienten behandelt werden."

(dapd )


 


 

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